Pleitewelle droht
ID: 108928
Pleitewelle droht
"Die Stabilisierung von Exporten, Auftragseingängen und Industrieproduktion ist kein Grund zur Entwarnung. Wir liegen rund 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Wir sind im Keller und die bisherigen Konjunkturpakete reichen nicht aus, um wieder herauszukommen.
Wenn die Regierung nicht handelt, trifft es den Arbeitsmarkt mit voller Wucht. Das wollen die Arbeitgeber auch noch ausnutzen, um die Löhne zu drücken.
Arbeitslosigkeit und Lohnsenkungen aber würden den Konsum einbrechen lassen und die Krise weiter verschärfen. Die Regierung muss ein drittes Konjunkturpaket auflegen und einen gesetzlichen Mindestlohn einführen, um die Lohndrückerei aufzuhalten.
Die Forderung nach Lohnsenkungen ist ein Irrsinn, wie er nur einem Arbeitgeberpräsidenten einfallen kann. Die Liquidität der Unternehmen zu verbessern ist Aufgabe der Zentralbank, nicht der Beschäftigten. Man muss anerkennen, dass die EZB über ihren ideologischen Schatten gesprungen ist und nun Unternehmen direkt mit Liquidität versorgt. Allerdings ist der Umfang noch viel zu gering."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 07.08.2009 - 23:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 108928
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 393 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Pleitewelle droht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Rüstungslobbyisten im Verteidigungsausschuss: Erschreckende Quote ...
> "Dass Abgeordnete ihre Lobbytätigkeiten nicht für offenlegungspflichtig halten, illustriert die bedenklich enge Verzahnung von Parlament und Lobbygruppen", kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Erklärungen von fünf Mitgliedern de
SoVD-Konzept schlägt richtigen Weg zur Vermeidung von Altersarmut ein ...
> "Die Vermeidung von Altersarmut, gerade bei Niedriglohnbeschäftigten, Langzeitarbeitslosen und Erwerbsgeminderten, ist eine der dringendsten Herausforderungen der kommenden Jahre. Der SoVD stellt sich dieser Herausforderung", kommentiert Volker Schneider, rentenpolitischer Sprecher
Die Einschläge wider das Grundgesetz häufen sich ...
alisten, die von der Leichtathletik-WM berichten wollen, müssen sich einer umfangreichen Sicherheitsüberprüfung unterziehen. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE und im Innenausschuss: "Auf den Punkt gebracht: Wer über das sportliche Großereignis vor Ort
Verfassungsbeschwerde wegen überlanger Verfahrensdauer erfolgreich ...
> Die Beschwerdeführerin war Eigentümerin mehrerer Grundstücke mit Kiesvorkommen. Diese wurden 1986 versteigert, nachdem das im Ausgangsverfahren beklagte Kreditinstitut seine Zusage, der Beschwerdeführerin zur Abwendung der Zwangsversteigerung einen Kredit zu gewähren, am Tag der Versteige




