Statements der Spitzenkandidaten der Alternative für Deutschland in der Pressekonferenz vom 30. Juli 2014
ID: 1090962
Bernd Lucke stellt fest, dass angesichts der dramatischen Probleme
in Ostdeutschland die etablierten Parteien bewiesen hätten, dass sie
nicht in der Lage seien, Lösungen zu liefern. Angesichts der
dramatischen Sicherheitslage, der demographischen, aber auch
wirtschaftlichen Probleme im Osten könne man von Staatsversagen im
Osten Deutschlands sprechen.
Petry: "Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind keine Ehen"
Frauke Petry verweist darauf, dass es in Deutschland seit
Jahrzehnten zu wenige Kinder gäbe und dass die AfD die
Drei-Kinder-Familie als Wertekonsens in der deutschen Gesellschaft
befürworte, um den dringenden gesellschaftlichen Problemen in
Deutschland entgegenzuwirken. Darüber hinaus sagt Petry, dass für sie
gleichgeschlechtliche Partnerschaften zwar zu tolerieren seien, aber
keine Ehe darstellen. Darüber hinaus wolle die AfD in Sachsen in der
Wirtschaftspolitik vor allem den Mittelstand als Rückgrat der
deutschen Wirtschaft fördern, in dem sie unter anderem die Schwelle
der EU-Ausschreibungspflicht erhöhen, die Quoten ablehnen und den
Kammerzwang abschaffen wolle.
Höcke: "Political Correctness ist ein Feind der Meinungsfreiheit"
Björn Höcke spricht sich für eine individualisierte
Bildungspolitik sowohl im Schulmodell als auch bei der Ausbildung der
Lehrer aus. Das Gender Mainstreaming, das auf die Abschaffung der
natürlichen Geschlechterpolarität abziele, müsse sofort aus unseren
Schulen und Universitäten entfernt werden. Dagegen sei die klassische
Familie als gesellschaftliches Leitbild in unseren Erziehungs- und
Bildungsanstalten zu vermitteln. Darüber hinaus spricht er sich
entschieden gegen die in Deutschland herrschende Political
Correctness aus, die wie Mehltau auf unserem Land läge. Eine
ergebnisoffene Erörterung zukunftsbedeutender Politikbereiche wie
Einwanderung, Demographie und Währung werde vom Altparteienkartell
unterbunden. Die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit müsse
verwirklicht werden.
Gauland: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"
Alexander Gauland spricht sich entschieden gegen die
Anonymisierung der Kriminalitätsstatistiken aus. Die AfD fordere die
Landesregierungen auf, zu kennzeichnen, welchen statistischen Anteil
Ausländer an der Kriminalität in Deutschland haben. Durch die
anhaltend hohe Grenzkriminalität zu Polen fordert Gauland, über eine
Aussetzung des Schengen-Abkommens nachzudenken, um die Kontrollen
nach Polen wieder einführen zu können. Außerdem lehnt er
wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland ab, da diese nicht
zielführend seien. Antisemitische Ausschreitungen seien in
Deutschland nicht zu dulden, sagt Gauland im Hinblick auf die
aktuellen anti-israelischen Demonstrationen, die augenscheinlich in
der Mehrzahl von Muslimen ausgingen. Darüber hinaus gehöre der Islam
traditionell nicht zu Deutschland, Muslime faktisch jedoch schon.
Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
christian.lueth@alternativefuer.de
Tel.: 030 26558370
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Datum: 31.07.2014 - 11:01 Uhr
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