WAZ: Putzhilfen in der Grauzone. Kommentar von Frank Meßing
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deshalb über Mund-zu-Mund-Propaganda weitervermittelt. Das hat sich
offenbar geändert. Anonyme Online-Anbieter rollen den Markt auf. Dass
ihre Mitarbeiter in unsere Privatssphäre vordringen dürfen, hat einen
einfachen Grund: Eltern, Arbeitnehmer und Pflegebedürftige sind auf
fremde Hilfe angewiesen, wenn sie Familie und Beruf miteinander
vereinbaren wollen oder gesundheitlich nicht mehr in der Lage sind,
die Wohnung in Schuss zu halten. Jeder achte Haushalt hat eine
Putzhilfe. Es ist absehbar, dass diese Zahl weiter wachsen wird. Es
wird also höchste Zeit, dass es eine seriöse Plattform gibt, die
Haushaltshilfen vermittelt. Das muss nicht der Bund selbst sein, der
in Wettbewerb zu privaten Anbietern tritt. Er sollte allerdings die
Mindeststandards wie Verdienst, Unfallversicherung und Ähnliches
vorgeben, die eine Zertifizierung rechtfertigen. So kommt die Branche
der Haushaltsdienstleistungen aus der Grauzone der Schwarzarbeit
heraus und kann sich als Jobmotor erweisen. Und die Auftraggeber
erhalten eine Hilfe, wie sie sich unter der wachsenden Zahl von
Anbietern orientieren können.
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Datum: 01.08.2014 - 19:17 Uhr
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