WAZ: Flüchtlinge als Herausforderung. Kommentar von Gerd Heidecke
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Ruhrgebiet stehen vor einer großen Herausforderung, wenn jetzt eine
rasant steigende Zahl von Flüchtlingsfamilien untergebracht werden
muss, und dies ist aller Voraussicht nach kein kurzfristiges
Phänomen. Und es ist eben nicht nur eine monetäre, sondern eine
mindestens genauso große humanitäre Herausforderung an unsere
Gesellschaft. Hinter jedem Getriebenen und Vertriebenen, der zu uns
flüchtet, steckt ein Mensch, kein Antrag. Ruhrbischof Franz-Josef
Overbeck hatte bereits in seiner Osterpredigt zu einem stärkeren
Einsatz für Flüchtlinge und zu mehr Gastfreundschaft aufgerufen.
Hinter dem christlichen Appell an die Mitmenschlichkeit steckt
natürlich auch die Angst, dass Fremdenfeinde die Lage für ihre miesen
politischen Zwecke ausschlachten wollen. Die letzten hasserfüllten
und von Rechtsextremen gesteuerten Protestzüge gegen
Asylbewerberunterkünfte in Berlin-Hellersdorf vor knapp einem Jahr
sind noch in schlechter Erinnerung. Der jetzt notwendige Kraftakt
beginnt mit dem Aufstellen von Wohncontainern. Zu Ende ist er damit
noch lange nicht.
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Datum: 14.08.2014 - 19:02 Uhr
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