Rheinische Post: Geistige Brände löschen
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Schrecken an die Gruppe islamischer Heranwachsender, die
triumphierend auf den Kölner Dom zeigten und riefen: "In 40 Jahren
gehört der uns!" Was mag den gebürtigen Düsseldorfer Koch bewegen,
wenn er nun von einem prominenten salafistischen Neubürger in seiner
Vaterstadt hört? Nach den Erfahrungen mit dem Konvertiten Sven Lau
ist zu vermuten, dass auf diesem Umzug kein Segen liegt. Da Lau ein
ehemaliger Feuerwehrmann ist, muss man hoffen, dass er keine neuen
geistigen Brände legt, dass bei entsprechenden Plänen die staatlichen
Löschzüge rechtzeitig zur Stelle sind. Von den rechtstreu unter uns
lebenden Muslimen müssen wir erwarten, dass sie ihre radikalen
Glaubensbrüder kritisch und ablehnend im Blick haben. Klammheimliche
Sympathie mit Gegnern unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung -
von der im Übrigen auch ein Sven Lau profitiert - darf es nicht
geben. Vor allem bloß keine schulterzuckende Gleichgültigkeit. Es
gilt der alte Nato-Spruch: Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit.
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Datum: 11.09.2014 - 20:41 Uhr
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