Rheinische Post: Kommentar /
Kraft begnügt sich in NRW mit Mittelmaß
= Von Martin Kessler
ID: 1107672
engagierte Regierungschefin mit schnoddriger Ruhrgebietssprache hat
Hannelore Kraft die Herzen der NRW-Bürger erobert. Wenn sie keine
entscheidenden Fehler macht, dürfte sie 2017 wiedergewählt werden,
wahrscheinlich als Chefin einer rot-grünen Landesregierung. Wenn sie
jetzt erklärt, ihr Platz sei weiterhin in Nordrhein-Westfalen, macht
sie das in den Augen der Wähler nur sympathischer. Zugleich verrät
sie eine gesunde Einschätzung ihrer Position. Denn sie verzichtet auf
eine Bundeskarriere - als Kanzlerkandidatin oder als mögliche
Bundespräsidentin. Auch das dürfte ihr angerechnet werden. Sie bleibt
eben bodenständig und regional verwurzelt. Diese persönlichen Vorzüge
dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Regierungschefin
für ihr Land mit Mittelmaß zufrieden ist. Ob Pro-Kopf-Einkommen oder
schulische Leistungen, ob Hochschulniveau oder Hightech-Industrie,
NRW hat nirgends eine Führungsrolle. Sachsen als hoffnungsvollstes
Aufsteigerland aus dem Osten orientiert sich an Baden-Württemberg und
Bayern, nicht an NRW. Das ist schade. Aber vielleicht will es eine
Mehrheit im Lande auch so.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.09.2014 - 20:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1107672
Anzahl Zeichen: 1398
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 234 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Kraft begnügt sich in NRW mit Mittelmaß
= Von Martin Kessler"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Allg. Zeitung Mainz: Das letzte Wort? / Kommentar zum Fall Pistorius ...
In jedem Strafprozess dieser Welt darf es eigentlich nur um die Handlungen einzelner Menschen gehen. Aber oft werden Einblicke in die Psychologie eines solchen Prozesses nur möglich, wenn das Schicksal des Landes mitgedacht wird, in dem er stattfindet. Da ist dieRichterin Thokozile Matilda Masipa
Mitteldeutsche Zeitung: zur Schuldenbremse ...
Für Korrekturen an der Schuldenbremse gibt es Argumente. Nicht nur außerhalb Deutschlands wird diskutiert, ob es gut sein kann, wenn die stärkste Wirtschaft in der Euro-Zone derart hart auf die Bremse tritt. In den Bundesländern spüren die Politiker, wie stark das Grundgesetz ihre Entsch
Mitteldeutsche Zeitung: zu Antisemitismus in Deutschland ...
Im Windschatten fragwürdiger, teils inakzeptabler Entscheidungen der israelischen Regierung hat sich alter Judenhass neu formiert. Während in unseren Breiten die Man-wird-ja-wohl-noch-mal-sagen-dürfen-Floskeln oder wahlweise das Man-darf-als-Deutscher-ja-nichts-gegen-Juden-sagen-Geseufze bis
BERLINER MORGENPOST: Ein Haushalt, der wenig Stolz erlaubt/ Ein Leitartikel von Jochim Stoltenberg ...
Wenn Deutschland im nächsten Jahr von den Folgen internationaler Finanz- und Wirtschaftskrisen verschont bleibt, wird der Bund 2015 erstmals seit 1969 seine Ausgaben - wie die von der Bundeskanzlerin gern zitierte schwäbische Hausfrau - ohne neue Schulden begleichen. Darauf sei die schwarz-rot




