Weinberg: Abschaffung des Inzestverbots wäre fatales Signal
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Der Deutsche Ethikrat hat sich in seiner Stellungnahme am heutigen
Mittwoch für eine weitgehende Straflosigkeit von inzestuösen
Handlungen zwischen Geschwistern ausgesprochen. Dazu erklärt der
familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus
Weinberg:
"Die mehrheitlich getroffene Entscheidung des Deutschen Ethikrates
halte ich aus familienpolitischer Sicht für unverständlich. Sie wird
von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion keine politische Unterstützung
erfahren.
Zur Entwicklung einer gesunden Persönlichkeit gehört die
Integrität und Inkompatibilität familiärer Rollen. Kinder und
Jugendliche müssen sich auf das Tabu verlassen dürfen, dass
Sexualkontakte zwischen Eltern und Kindern sowie zwischen
Geschwistern rechtlich verboten und gesellschaftlich geächtet sind.
Sie haben ein Recht, in der Familie frei von inzestuösen Handlungen
aufzuwachsen. Es wäre ein falsches und fatales Signal, wenn dieses
Tabu mit der Straflosigkeit von einvernehmlichen Sexualkontakten
zwischen erwachsenen Geschwistern relativiert werden würde. Die
Abschaffung des Inzestverbots würde den Schutzraum von Familie
destabilisieren."
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Datum: 24.09.2014 - 14:01 Uhr
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