Mitteldeutsche Zeitung: zu EU-Klimagipfel
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europäischer Wirklichkeit. Natürlich haben die Umweltschützer Recht,
wenn sie die eklatante Lücke zwischen den Notwendigkeiten des
Klimaschutzes und der Realität des Ergebnisses anprangern. Aber 28
Staats- und Regierungschefs denken eben auch an ihren Geldbeutel, an
die Probleme der Wirtschaft, an die Gefahr wegbrechender Jobs. Dass
eine Verständigung zwischen derart unterschiedlichen Staaten für sich
genommen schon ein Erfolg ist, wie es der neue Kommissionspräsident
Jean-Claude Juncker einmal formuliert hat, erscheint da wenig
nachvollziehbar. Und doch ist es so. Denn in der langen Nacht von
Brüssel mussten auch die ambitioniertesten unter den 28
Staatenlenkern feststellen, dass es ohne Zurückstecken gar kein
Ergebnis geben würde. Was herauskam, war nicht so gut, wie es hätte
sein müssen. Aber eben auch nicht so schlecht, wie zu befürchten war.
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Datum: 24.10.2014 - 19:01 Uhr
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