Studie: IT-Chefs auf Rollensuche – Wertbeitrag der Informationstechnologie für den Geschäftserfolg muss besser kommuniziert werden
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Düsseldorf/London, 25. August 2009 - IT-Chefs sind zur Zeit besonders darum bemüht, ihre Mitarbeiter zu halten. In Krisenzeiten setzt man eher auf die erfahrenen Fachkräfte, um im harten Wettbewerb bestehen zu können. Zudem setzen CIOs in der Mitarbeiterführung stärker auf Kommunikation und Zusammenarbeit, neudeutsch auch als Kollaboration bezeichnet.
Mehr als zwei Drittel der befragten IT-Entscheider gaben zu Protokoll, dass sich ein Mangel an qualifizierten Mitarbeitern in der derzeitigen Konjunkturlage negativ auf das Geschäft auswirkt. Dabei hat sich der Blick auf die Mitarbeiter verändert: In der Erhebung des Vorjahres ging es vor allem darum, Qualifikation zuzukaufen. Jetzt sind die IT-Chefs bestrebt, aus ihren bestehenden Teams das Beste herauszuholen. Die Frage, was sie dafür tun müssen, beantworten 66 Prozent mit „kommunikativ sein". 62 Prozent erklären außerdem, mit gutem Beispiel vorangehen zu wollen. Jeder zweite Befragte setzt auf Transparenz.
CIOs haben klare Vorstellungen davon, welche Fähigkeiten jetzt gefragt sind. Ganz vorn rangiert mit 67 Prozent die Einbindung der IT in die Geschäftsstrategie des Unternehmens. Mehr als jeder Zweite vertritt die Auffassung, dass die IT sich stärker auf die Anforderungen des Geschäftserfolges konzentrieren muss. „Einige IT-Verantwortliche haben erkannt, dass sie sich nicht mehr im Rechenzentrum verstecken können. Informationstechnologie kann nicht mehr als Selbstzweck definiert werden, losgelöst vom Tagesgeschäft. Sie sollte nicht nur Servicefunktionen übernehmen, sondern muss ihren Platz gleichberechtigt neben den klassischen Unternehmensfunktionen finden“, kommentiert Harvey Nash-Geschäftsführer Udo Nadolski http://www.harveynash.com/de/ die Studienergebnisse.
Die CIO-Zunft sei die einzige, die seit Jahren ihre eigene Rolle im Unternehmen auf Fachkonferenzen diskutiert. „Die Chefs für Vertrieb, Marketing, Produktion, Entwicklung oder Finanzen kennen diese Frage überhaupt nicht. Ihr Stellenwert für den Erfolg ihrer Firma wurde nie in Zweifel gezogen. Bei den IT-Chefs sieht es etwas anders aus. Sie haben sich lange Zeit hinter unverständlichen Fachbegriffen sowie Abkürzungen verschanzt und es versäumt zu kommunizieren, welchen Wertbeitrag die IT wirklich leistet“, sagt Nadolski.
Jeder dritte IT-Entscheider ist mit seiner Rolle im Unternehmen zufrieden. 46 Prozent gaben zu Protokoll, dass sie einigermaßen zufrieden sind. Ihnen stehen 17 Prozent gegenüber, die ihre Lage für ziemlich unbefriedigend halten. Und vier Prozent sind frustriert. Insgesamt 28 Prozent der Befragten gaben an, den Arbeitgeber binnen Jahresfrist verlassen zu wollen. Jeder Vierte will noch ein bis zwei Jahre bleiben. 30 Prozent rechnen einer Verweildauer von fünf Jahren. Harvey Nash hat für die Studie mehr als 1.300 europäische IT-Entscheider befragt. Eine Meldung von NeueNachricht. Für den Inhalt ist NeueNachricht veantwortlich.
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Datum: 26.08.2009 - 10:57 Uhr
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