WAZ: Nachdenkliche Töne im Bundestag. Kommentar von Julia Emmrich zur Sterbehilfe
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Leid und Tod gesprochen wird. Und so ungeschützt über Persönliches:
Über den krebskranken Vater oder den Bruder mit dem Hirntumor. Oder
auch über die tödlichen Pillen, die jahrelang am Krankenbett lagen,
quasi als letzter Ausweg, aber nie gebraucht wurden. Auch das kommt
vor: dass es Todkranken manchmal reicht, eine Option zu haben, auch
wenn sie sie nie nutzen. Leise, nachdenklich und einladend - die
fünfstündige Debatte über die Sterbehilfe war ein guter, kluger
Auftakt. Wie kann würdevolles Sterben gelingen? Und wer darf einem
sterbewilligen Menschen bei der Selbsttötung helfen? Es ist das
ethisch anspruchsvollste Projekt dieser Wahlperiode, auch weil gar
nicht klar ist, ob sich solche Fragen gesetzlich so regeln lassen,
dass es nachher weniger Ängste und mehr Sicherheit gibt. Und so klang
auch bei vielen Rednern Skepsis durch. Auch wenn die Mehrheit bereits
klar für ein Verbot der organisierten Sterbehilfe eintritt, dem Land
tut die Debatte gut.
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Datum: 13.11.2014 - 19:00 Uhr
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