WAZ: Putin wird nicht einlenken. Kommentar von Gudrun Büscher zum Ukraine-Konflikt
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wir vor einem neuen Kalten Krieg in Europa, mahnte der letzte
Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow. Und in der Tat sieht
es danach aus, als ob trotz aller Gipfel, Sanktionen, Telefonate und
Vier-Augen-Gespräche die Gräben tiefer werden. Die Nato registriert
erneut massive Truppenbewegungen Russlands in Richtung Ukraine. Und
vor der Küste Australiens, wo am Wochenende der G20-Gipfel
stattfindet, lässt der russische Präsident Putin Kriegsschiffe
auffahren. Die Botschaft ist klar: Russland wird nicht einlenken. Die
weitere Verschärfung der Sanktionen des Westens wird nur noch eine
Frage der Zeit sein. Und die trifft dann nicht nur die Menschen in
Russland, sondern auch die europäische Wirtschaft. Einen Ausweg gibt
es nur durch die Kraft der Vernunft. Doch die kann man, anders als
Truppen, leider nicht in Marsch setzen.
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Datum: 13.11.2014 - 19:05 Uhr
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