Mitteldeutsche Zeitung: zu Gurlitt-Sammlung

Mitteldeutsche Zeitung: zu Gurlitt-Sammlung

ID: 1138845
(ots) - Es beschäftigt uns immer noch, das NS-Erbe - gerade
auch in Sachen Kunst. Die Suche nach Bildern, die jüdischen Besitzern
geraubt oder abgepresst wurden, ist zwar im Gange, aber dass sie von
allen stets mit letztem Einsatz betrieben würde, kann man wohl nicht
behaupten. Hinzu kommt der Fall des inzwischen verstorbenen Cornelius
Gurlitt. Dessen von seinem Vater Hildebrand Gurlitt übernommene
Sammlung enthält auch Werke der "Entarteten Kunst", die 1937 aus den
deutschen Museen beschlagnahmt und später größtenteils verkauft
wurden. Das Gesetz, mit dem dieses Unrecht nachträglich legitimiert
wurde, ist formal nie aufgehoben worden. Nun wird darüber diskutiert,
ob das Kunstmuseum Bern, dem Gurlitt sein Erbe vermachte, die Schätze
annehmen soll. Und darüber, was die frühere Verfassungsrichterin
Limbach vorschlug: Die "Entarte Kunst" an die Museen zu geben,
denen sie einst gehörte. Das klingt gut, würde jedoch garantiert
für böses Blut in jenen Häusern sorgen, die solche Werke nach 1945
auf dem Kunstmarkt erwarben. Und private Besitzer werden sich erst
recht nicht trennen wollen. Was aber Gurlitts Erbe betrifft - in Bern
wäre es eigentlich ganz gut aufgehoben.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Mitteldeutsche Zeitung: zu Kinderwahlrecht Mitteldeutsche Zeitung: zu Fördermittelaffäre/Sachsen-Anhalt
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.11.2014 - 19:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1138845
Anzahl Zeichen: 1431

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Halle



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 135 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu Gurlitt-Sammlung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Mehr landwirtschaftliche Betriebe geraten in Finanznot ...
Niedrige Preise und die jüngste Hitzewelle verschärfen die wirtschaftliche Lage vieler Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen-Anhalt. "Viele Höfe geraten in Liquiditätsengpässe", sagte Sachsen-Anhalts Bauernpräsident Olaf Feuerborn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Frei

Klinikkonzern Ameos streitet mit AOK Sachsen-Anhalt um Abrechnungen ...
Der Schweizer Klinikkonzern Ameos kassierte nach Ansicht der AOK Sachsen-Anhalt Geld für Leistungen, die er nicht ausreichend belegt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe). Konkret geht es um das Klinikum Halberstadt (Landkreis Harz), das 2020 aus Sicht de

Wagenknecht will Überraschungs-Ministerpräsident für Sachsen-Anhalt ...
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht möchte Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) durch eine überparteiliche, namentlich nicht benannte Person ablösen. Zu ihren Anforderungen sagte sie der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe): "Der Regierungschef sol


Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung


Mitteldeutsche Zeitung: zu Fördermittelaffäre/Sachsen-Anhalt ...
Das gilt etwa für die Frage, ob und wie Landespolitik die Affäre begünstigt hat oder in sie verwickelt ist. Dafür gibt es bisher keinen Beleg. Allerdings Hinweise, dass Fördermittel der EU sehr freigiebig vergeben wurden, wie im Winterschlussverkauf: Alles muss raus. Der Verdacht, die

BERLINER MORGENPOST: Einüberzeugender Vorschlag/ Ein Leitartikel von Gilbert Schomaker ...
(...) Michael Müller hat es geschafft, mit seinen Personalien zu überraschen. Jetzt geht es darum, dass der Senat möglichst schnell wieder Fahrt aufnimmt. Denn in Berlin wird seit Wowereits Rücktrittsankündigung, also seit Ende August nicht mehr regiert, sondern nur noch verwaltet. Das kann

Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Goldhandel der AfD / Titel: Tricksen hat viele Gesichter ...
"Könnten Rumpelstilzchen und Goldmarie aus Grimms Märchen Parteimitglieder werden, würden sie der AfD beitreten. Denn die hat ein märchenhaftes Modell entwickelt, um ihre Parteifinanzen aufzubessern. Widerwillig muss die Bundestagsverwaltung nun anerkennen, dass dieses Geschäftsmodell

Berliner Zeitung: Kommentar zu Berlins neuen Senatoren: ...
Die SPD kann sich freuen, unter ihren drei Bewerbern für das Amt nicht den Falschen ausgewählt zu haben. Der Koalitionspartner CDU hingegen muss sich ernsthaft Gedanken machen. Die Christdemokraten haben es nicht geschafft, die Zeit des Übergangs von Wowereit zu Müller für die eigene Profi


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z