WAZ: Zechenkonzern RAG baut Tausende Arbeitsplätze ab
ID: 1145289
Steinkohleförderung in Deutschland hinterlässt tiefe Spuren auf dem
Arbeitsmarkt. Allein im zu Ende gehenden Jahr hat der Zechenkonzern
RAG rund 3000 Stellen gestrichen. "Ende 2013 lagen wir noch bei knapp
über 13000 Beschäftigten. Am Ende dieses Jahres werden wir die
10000-Marke erreichen", sagte RAG-Vorstandschef Bernd Tönjes im
Interview mit der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen
Zeitung (WAZ, Montagausgabe).
Auch für die kommenden Jahre ist ein rapider Abbau geplant. "Wir
werden 2016 noch mit rund 7000 Beschäftigten antreten. Danach auf
rund 5500 im Jahr 2017 und bis 2018 auf 3600 reduzieren", kündigte
Tönjes an. Ende 2018 soll auch die letzte der drei verbliebenen
Zechen in Deutschland schließen. Bergwerke gibt es derzeit noch in
Bottrop (Prosper-Haniel), Marl (Auguste Victoria) und Ibbenbüren im
Münsterland. Die Zeche in Marl soll bereits Ende 2015 den Betrieb
einstellen. Die RAG war lange Zeit auch ein großer Ausbildungsbetrieb
im Ruhrgebiet. In diesem Jahr hat das Unternehmen nach Angaben von
Tönjes die letzten Auszubildenden eingestellt.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.12.2014 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1145289
Anzahl Zeichen: 1435
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 223 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Zechenkonzern RAG baut Tausende Arbeitsplätze ab"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Einsatz von Eignungsdiagnostik bei der Personalauswahl ...
Mit dieser Partnerschaft intensieviert Nicholson & Company sein Dienstleistungsportfolio im Bereich Eignungsdiagnostik. Warum die Eignungsdiagnostik für Personalberater von besonderer Bedeutung ist, erläutert Dr. Maximilian Kierstein: "Eine personelle Entscheidung kann sich trotz guter
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Soli. ...
Es ist so gut wie beschlossene Sache, dass die Regierenden auf den warmen Soli-Regen auf Dauer nicht verzichten wollen und an Lösungen feilen, diese Sonderabgabe für die Einheit ins Steuersystem zu integrieren. Der Schulterschluss von Bund und Ländern ist dabei die eine Sache. Eine ganz andere
WAZ: Der ADAC bleibt ein Unternehmen. Kommentar von Ulf Meinke zum ADAC ...
Versicherungen, Kreditkarten, Mobilfunktarife, Reisen: Willkommen in der Welt des ADAC. Der Automobilclub ist in Wahrheit längst ein Großkonzern. Daran ändert letztlich auch die beschlossene ADAC-Reform kaum etwas. Die Pannenhilfe, die Kernleistung des Vereins, gehört zu einer von vielen Wi
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Isolde Stöcker-Gietl zu ADAC ...
Die Auszeichnungen, die dem ADAC in diesem Jahr verliehen wurden, sind wenig schmeichelhaft. "Verschlossene Auster" und "Informationsblockierer des Jahres" lässt sich niemand gerne ins Stammbuch schreiben. Nach einem desaströsen Jahr hat der "Noch-Verein" am Samsta




