Weser-Kurier:Über die Kassenbeiträge schreibt Norbert Pfeifer:
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Beitragssatz mit der Neuregelung ab Januar im Schnitt ein klein
wenig. Die schlechte: Die Bundesregierung wollte ursprünglich mit
ihrem Vorhaben erreichen, dass die Sätze für viel mehr Versicherte
deutlich nach unten gehen. Davon ist wenig geblieben. Schuld daran
hat die Politik in erster Linie selbst: Die Regierung hat in die
Sozialkassen gegriffen, um ihre "schwarze Null" im Etat 2015 zu
bekommen: Um 2,5 Milliarden Euro kürzt der Finanzminister den
Zuschuss an den Gesundheitsfonds. Zu bezahlen haben Schäubles schöne
Bilanz die Beitragszahler. Zudem hat die Regierung noch viele Pläne,
die die Budgets der Kassen zusätzlich belasten - etwa die teure
Reform der Krankenhauslandschaft. An die Rücklagen, die die Kassen
zuletzt anhäufen konnten, müssen sie seit diesem Jahr bereits wieder
ran. Die Beiträge werden bald zwangsläufig steigen. Das wird dann für
die Versicherten umso teurer, da sie für dieses Plus allein aufkommen
müssen: Alles, was über einem Satz von 14,6 Prozent liegt, zahlen die
Arbeitnehmer. Die Arbeitgeber durften sich - ein Anliegen der Union -
aus der paritätischen Finanzierung verabschieden. Schwarz-Rot ist
sich in der Gesundheitspolitik nicht grün. Das neue
Finanzierungskonstrukt ist das Ergebnis davon. Es wird nicht der
letzte faule Kompromiss gewesen sein.
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Datum: 17.12.2014 - 19:45 Uhr
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