Sächsische CDU erneuert Gesprächsangebot an Pegida-Anhänger
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Kretschmer, hat das Gesprächsangebot der sächsischen Landesregierung
an die islamkritischen Demonstranten von Pegida und Legida erneuert.
Kretschmer sagte am Mittwoch im rbb-Inforadio, man werde mit jedem
reden, der an Diskussion und Austausch interessiert sei.
"Wir erleben derzeit eine Polarisierung. Oft wird sogar in Frage
gestellt, ob man sich überhaupt öffentlich äußern kann. Das geht so
nicht. Wir müssen dazu kommen, dass wir miteinander sprechen", so
Kretschmer. Bislang hätten die Organisatoren von Pegida in Dresden
die Gesprächsangebote allerdings abgelehnt. In den vergangenen Tagen
habe es aber offenbar einen Sinneswandel in dieser Frage gegeben.
Kretschmer sagte, in Deutschland gebe es viele Defizite bei der
Integration. Zudem würden nicht alle Gesetze konsequent umgesetzt. So
sei es nicht in Ordnung, dass Länder wie Thüringen oder
Schleswig-Holstein einen konsequenten Abschiebestopp im Winter
verhängen.
"Wenn Sie in westdeutsche Großstädte oder auch nach Neukölln oder
Kreuzberg schauen, sehen wir Ansätze von Parallelgesellschaft. Das
heißt, die Integration ist dort gescheitert. Das wollen die Leute
nicht. Und wir wollen das auch nicht." Kretschmer betonte, die
Politik müsse nun sagen, wie das in Zukunft besser gemacht werden
könne.
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Datum: 21.01.2015 - 15:54 Uhr
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