Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu USA/Obama/Netanjahu

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu USA/Obama/Netanjahu

ID: 1164149
(ots) - Die US-Republikaner haben eiskalt ausgenutzt,
dass Präsident Barack Obama und der israelische Regierungschef
Benjamin Netanjahu nicht miteinander können. Ihnen war klar, dass sie
viel Aufmerksamkeit erregen, wenn sie Netanjahu zu einer Rede über
das iranische Atom-Programm vor dem US-Kongress einladen, ohne das
Weiße Haus darüber zu informieren. Der Plan ist eine ausschließlich
innenpolitisch motivierte Provokation. Obama soll bei jeder sich
bietenden Gelegenheit die neue Kraft der Konservativen zu spüren
bekommen, die sie aus dem Sieg bei den Kongresswahlen im vorigen
November ableiten.

Außenpolitisch war die Einladung ein schwerer Fehler. Zwar weiß
jeder, dass Netanjahu dem Iran nicht traut. Vielleicht hat er auch
guten Grund dazu. Doch wenn er das vor dem gesamten US-Parlament
ausbreitet, dann bekommt das eine neue Qualität. Die Rede wird die
Position der Staatengruppe schwächen, die dem Iran bis zum Frühsommer
ein Atom-Abkommen abringen will. Der Vertrag soll sicherstellen, dass
Teheran die Bombe definitiv nicht bauen wird. Ob das gelingt, weiß
niemand. Klar ist aber: pubertäre Provokationen sind in der
Außenpolitik brandgefährlich.



Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  BERLINER MORGENPOST: Merkels Brücke für Wladimir Putin/ Ein Leitartikel von Jochim Stoltenberg Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Griechenland/Wahlen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.01.2015 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1164149
Anzahl Zeichen: 1528

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Stuttgart



Kategorie:

Außenhandel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 228 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu USA/Obama/Netanjahu"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten zur Ankündigung von Grünen und FDP, mit der SPD zu sondieren ...
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale

"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H

Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit


Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung


Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Griechenland/Wahlen ...
Auch eine von Syriza geführte Regierung wird mit den Partnern in Brüssel und Berlin reden müssen. Andernfalls werden die Banken in Athen bald ohne Bares bleiben. Es ist daher unklug, die EU zum Popanz aufzubauen, der für die Probleme Griechenlands die Hauptverantwortung trägt. Nichts anderes

Westfalen-Blatt: zu Saudi-Arabien ...
Die Macht bleibt in der Familie. Auch Salman, der neue König von Saudi-Arabien, gehört zum Stamm des Sauds, der seit dem 18. Jahrhundert auf der Halbinsel das das Sagen hat. Wenn überhaupt, dann ist Stabilität die einzige positive Eigenschaft, die dem Königreich zuzurechnen ist. Auspeitsche

BERLINER MORGENPOST: Merkels Brücke für Wladimir Putin/ Ein Leitartikel von Jochim Stoltenberg ...
(...) Als Brückenbauerin hat Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt beim Davoser Wirtschaftsgipfel einen Markstein gesetzt. Ihr lautes Nachdenken über eine gemeinsame Freihandelszone nimmt Putins Traum von einem gemeinsamen Handelsraum "zwischen Lissabon und Wladiwostok" auf. Dass sie die

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Stefan Stark zu TTIP/CETA ...
Die Liste von Schreckensszenarien, die über TTIP und CETA kursieren, wird immer länger. Die Gerüchteküche über die geplanten Freihandelsabkommen brodelt, weil sich die Leute , aber auch Teile der Wirtschaft, von der Politik schlecht informiert fühlen. Undemokratisch, intransparent, an den B


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z