Mitteldeutsche Zeitung: zur Ukraine
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Wladimir Putin jedoch für seine beinharte Haltung ebenfalls der
Unterstützung seiner Landsleute gewiss sein. Leider lässt sich
dergleichen für Angela Merkels Gesprächspartner Barack Obama nicht
behaupten. Mindestens in der Washingtoner Politik, einschließlich des
militärischen Establishments, gibt es bis in die eigene Partei hinein
starke Kräfte, denen der Präsident zu weich auftritt. Er prüfe alle
Möglichkeiten, hat Obama nun bei der Pressekonferenz mit Merkel in
Washington bestätigt - dazu gehört auch die Lieferung von Waffen an
die Ukraine. Wie es weiter geht, hängt aber in erster Linie vom
starken Mann im Moskauer Kreml ab. Wird er den "Tauben" im Westen
einen Erfolg ermöglichen und morgen beim Vierer-Treffen in Minsk
zeigen, dass es Zweck hat, mit ihm zu verhandeln?
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 09.02.2015 - 20:09 Uhr
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