Brähmig: Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung erwirbt erstes Großobjekt
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Zentrum gegen Vertreibungen ist wichtiges Signal
Am 26. Februar 2015 hat die Vorsitzende der Stiftung "Zentrum
gegen Vertreibungen", Erika Steinbach, einen historischen
"Kapellenwagen" der Ostpriesterhilfe offiziell an die Bundesstiftung
Flucht, Vertreibung, Versöhnung übergeben. Dazu erklärt der
Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen
Minderheiten der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Klaus
Brähmig:
"Die Übergabe eines historischen 'Kapellenwagens' der
Ostpriesterhilfe an die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung,
Versöhnung durch die Vorsitzende der Stiftung 'Zentrum gegen
Vertreibungen', Erika Steinbach, ist ein sehr gutes und wichtiges
Zeichen für die Akzeptanz der Stiftung in den Reihen der
Heimatvertriebenen. Die im Beisein des Präsidenten des Bundes der
Vertriebenen, Bernd Fabritius, erfolgte Übereignung ist zugleich
manifester Ausdruck für den Versöhnungsgedanken, der der Stiftung
Flucht, Vertreibung, Versöhnung zugrunde liegt.
Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag bekennt sich
ausdrücklich zur heute gültigen Konzeption der Stiftung Flucht,
Vertreibung, Versöhnung und der in ihr enthaltenen
Schwerpunktsetzung. Die Vertreibung der Deutschen ist und bleibt der
Schwerpunkt der geplanten Dauerausstellung in Berlin, und wir stehen
zu der Beschlussfassung des Stiftungsrats, der dieser
Schwerpunktsetzung zugrunde liegt. Die Übernahme eines für die
Integration der Heimatvertriebenen zentralen historischen
Originalobjekts - in Form der letzten erhaltenen 'fahrenden Kirche' -
muss für die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung weiterer
Auftrag sein, die Dauerausstellung und das Dokumentationszentrum
zügig umzusetzen. Denn möglichst viele Vertreter der
Erlebnisgeneration der Vertriebenen sollten die Gelegenheit bekommen,
diese für die bundesdeutsche Gedenkkultur bedeutende Institution in
Berlin zu besuchen."
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Datum: 27.02.2015 - 09:08 Uhr
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