Weser-Kurier: Kommentar von Silke Hellwig zur Finanzklausur in Bremen
ID: 1180852
nicht, momentan schon gar nicht. Natürlich wusste sie, dass
Finanzsenatorin an sich ein feiner Posten sein mag, er aber im einem
chronisch unterfinanzierten Land an Glanz verliert. Nun steht sie da,
eine Jongleurin, die schon zu viele Bälle in der Luft halten muss,
der aber unentwegt weitere zugeworfen werden. Es ist beachtlich, dass
Bremen keine neuen Schulden machen muss. Es ist bemerkenswert, dass
ein Notgroschen namens Risikofonds eingeplant war. Und es ist ein
großes Glück, dass Bremen allein wegen der niedrigen Zinsen über
einen finanziellen Puffer verfügt. Indes sind damit schon Anfang März
die Reserven weitgehend dahin. Fortan hilft nur frommes Wünschen,
Hoffen, Beten: dass die Zinsen nicht steigen, die Sozialausgaben
nicht explodieren, sich keine neuen Haushaltslöcher auftun. Vor
diesem Hintergrund ist es schon bitter, dass sich ein neues
Haushaltsrisiko auftut, weil sich sogenannte besser verdienende
Eltern gegen höhere Kita-Beitragssätze gewehrt haben. Es mag ihr
gutes Recht sein, weil Fehler gemacht wurden. Gerecht ist es deshalb
noch lange nicht. Schon gar nicht, wenn das Geld, das erstattet
werden muss, an anderer Stelle fehlt - schlimmstenfalls für
Schlechterverdienende.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.03.2015 - 20:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1180852
Anzahl Zeichen: 1565
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bremen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 233 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weser-Kurier: Kommentar von Silke Hellwig zur Finanzklausur in Bremen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Weser-Kurier (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz hat das deutsche Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz begrüßt: "Die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum können erheblich sein. Daran besteht kein Zweifel", sagte der Chefökonom d
Banaszak: Grüne wollen Borkum-Abkommen verhindern ...
Der Parteichef der Grünen, Felix Banaszak, sieht sich durch Entscheidung des Bundesrats, keine Stellungnahme zum Gesetzes über ein Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden im Rahmen der geplanten Gasförderung vor Borkum abzugeben, bestätigt: "Ich halte es weiterhin für notwendig, dass
Neue Nato-Vorgaben: Der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschuss, Thomas Röwekamp (CDU), spricht sich für eine allgemeine Dienstpflicht aus ...
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, der Bremer CDU-Abgeordnete Thomas Röwekamp, spricht sich im "WESER-KURIER" (Bremen) wegen der neuen Nato-Vorgaben zur künftigen Truppenstärke der Bundeswehr für eine allgemeine Dienstpflicht aus. "Aus meiner Si
Weitere Mitteilungen von Weser-Kurier
Weser-Kurier: Kommentar von Alexander Pitz zu sexueller Belästigung ...
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, das zeigt die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Auftrag gegebene Studie, ist ein Problem, das sich mit rechtlichen Mitteln kaum lösen lässt. So wirken die Umfrageergebnisse auf den ersten Blick erschütternd. Demnach hat jeder zweite Beschä
Weser-Kurier: Kommentar von Ben Zimmermann zum Einwanderungsgesetz ...
Es gibt kaum ein anderes politisches Thema, bei dem so viele verschiedene Dinge bunt durcheinandergewürfelt werden wie bei der Einwanderung. Asylbewerber werden mit Arbeitsmigranten in einen Topf gesteckt, und Flüchtlinge kommen auch noch dazu. Obendrein ist das Thema mit vielen anderen Fragen Ã
Allg. Zeitung Mainz: Unerbittlich / Kommentar zur Einwanderung ...
Der Vorstoß der SPD geht in die richtige Richtung: Deutschland muss schleunigst an seinem Image in puncto Einwanderung arbeiten, denn der demografische Wandel ist unerbittlich. Ohne Zuwanderer hat dieses Land keine Zukunft. Mit dieser allgemeinen Erkenntnis ist aber im Konkreten noch nichts gew
WAZ:Überfällige Debatte um Zuwanderung. Kommentar von Andreas Tyrock zu Migration ...
Manche politische Auseinandersetzung ist mit gesundem Menschenverstand nicht erklärbar. Der Streit um ein Einwanderungsgesetz für Deutschland gehört dazu. Dass man die Notwendigkeit eines solchen Gesetzes ernsthaft in Zweifel zieht, hat viel mit Ideologie und wenig mit der Realität zu tun. Z




