Mitteldeutsche Zeitung: zu Gewalt im Fußball
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Kinder ab, weil die Vereinsführung nach Drohungen um die Sicherheit
der Sportler fürchtet. Puh, das ist starker Tobak, aber die logische
Konsequenz nach Attacken auf Fußballplätzen im Land. Eltern
schicken ihre Kinder in Sportvereine, weil die als ein Ort des fairen
Umgangs und der Kameradschaftlichkeit gelten. Das ist ganz oft auch
so, aber mitunter eben nicht. Es scheint, als würden Konflikte immer
häufiger nicht verbal, sondern mit der Faust ausgetragen. Es ist
nicht erwiesen, dass die Gewalt tatsächlich zugenommen hat. Aber,
heute erfahren wir dank moderner Kommunikation und einer gewachsenen
Sensibilität in der Gesellschaft viel eher davon. Und in den Medien
wird darüber diskutiert. Das ist gut, denn jede Tat ist eine zu
viel.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 04.03.2015 - 19:43 Uhr
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