Rheinische Post: Der Jäger des verlorenen Schatzes
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erfreulich. Ein Erfolg, den sich der oft nicht zu Unrecht gescholtene
NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) ans Revers heften darf. Gegen
teils erhebliche Widerstände - auch aus den eigenen Reihen - boxte er
die plakativen Kampagnen zum Einbruchschutz immer wieder durch. Die
Kehrseite: Besonders die Beamten der überlasteten
Einsatzhundertschaften ächzen unter der Mehrarbeit, die Aktionen wie
"Riegel vor" mit sich bringen. Sie dürfen sich jetzt wenigstens
darüber freuen, dass ihre Überstunden nicht umsonst waren. Ihre gute
Ermittlungsarbeit schlägt sich in der verbesserten Aufklärungsquote
nieder. Doch immer noch viel zu selten bekommen die Opfer ihre
Wertsachen zurück, obwohl diese häufig sichergestellt werden. Das
liegt auch daran, dass es keine einheitliche Datenbank gibt, in denen
die gestohlenen Gegenstände mit Herkunft und Adresse aus ganz NRW
aufgelistet werden und auf die alle Polizeidienststellen Zugriff
haben. Eine solche Datei der verlorenen Schätze zu schaffen, ist
neben der Einbrecherjagd dringliche Aufgabe des Innenministers. Darum
sollte er sich nun auch kümmern.
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Datum: 05.03.2015 - 19:56 Uhr
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