WAZ: Kleinlicher Streit ums Bezahlen. Kommentar von Julia Emmrich zum Kinderfreibetrag
ID: 1186250
Ruhr ist bereits jede fünfte Familie eine Ein-Eltern-Familie. Die
meisten alleinerziehenden Eltern sind berufstätig - dennoch ist ihr
Armutsrisiko und das ihrer Kinder deutlich höher als bei
Paarfamilien. Der steuerliche Freibetrag, mit dem der Staat
Alleinerziehende entlastet, kann dieses Risiko nicht ausgleichen -
aber den schwierigen Spagat unterstützen. Es ist deshalb richtig, den
Freibetrag nach mehr als zehn Jahren aufzustocken. Absurd dagegen ist
der Koalitionskrach um die Frage, wer das bezahlen soll. Die
Steuermehreinnahmen sind da - trotzdem hat sich das Gezerre zwischen
Finanzminister und Familienministerin so hochgeschaukelt, dass keiner
mehr zurück kann, ohne als Verlierer dazustehen. Für die Betroffenen
dagegen wäre ein starkes, gemeinsames Signal wichtig: Wir sehen Eure
Belastung - und wir greifen Euch unter die Arme.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.03.2015 - 18:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1186250
Anzahl Zeichen: 1162
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 223 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Kleinlicher Streit ums Bezahlen. Kommentar von Julia Emmrich zum Kinderfreibetrag"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




