Mitteldeutsche Zeitung: DDR-Geschichte
Sachsen-Anhalts einstiger Regierungschef Wolfgang Böhmer lehnt Stasi-Unterlagenbehörde als Dauerlösung ab
ID: 1187568
Experten-Kommission zur Zukunft der Stasi-Unterlagenbehörde,
Sachsen-Anhalts ehemaliger Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU),
hat betont, dass die Behörde kein Dauerzustand sein könne. "Die
Stasi-Unterlagenbehörde ist eine Sonderbehörde des Bundes, die nicht
auf Dauer angelegt ist, sondern nur auf Zeit", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). "Sie muss
nicht länger existieren, als die Staatssicherheit selbst existiert
hat. Da sind schon ein paar Veränderungen notwendig. Ob das schon
2019 ist, das weiß ich nicht. Aber irgendwann einmal. Es kann nicht
sein, dass man auch in 100 Jahren noch eine Sonderbehörde hat für
etwas, was selbst nur 40 Jahre gedauert hat." Eine von mehreren
diskutierten Varianten sei, die Behörde in eine Stiftung umzuwandeln.
Böhmer fügte ungeachtet des von Behörden-Leiter Roland Jahn am
Dienstag präsentierten 12. Tätigkeitsberichts hinzu: "Das Bedürfnis,
in die Akten zu gucken, wird nachlassen." Jahn hatte einen Anstieg
der Anträge auf Akteneinsicht von rund 64000 im Jahr 2013 auf knapp
68000 im Jahr 2014 vermeldet.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.03.2015 - 02:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1187568
Anzahl Zeichen: 1406
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 336 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: DDR-Geschichte
Sachsen-Anhalts einstiger Regierungschef Wolfgang Böhmer lehnt Stasi-Unterlagenbehörde als Dauerlösung ab"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Halle. Zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt richten zwei CDU-Urgesteine eine Mahnung an den aktuellen Parteichef und Spitzenkandidaten, Sven Schulze. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung. In einem offenen Brief warnen die früheren CDU-Landesvorsitzenden Karl-
IHK-Präsident Gläßer warnt vor Abschottung ...
Halle. Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) warnt vor den Folgen einer Abschottungspolitik in Sachsen-Anhalt. "Die AfD nutzt eine Rhetorik, die die Weltoffenheit in Frage stellt", sagte IHK-Präsident Sascha Gläßer der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montag
Mehr landwirtschaftliche Betriebe geraten in Finanznot ...
Niedrige Preise und die jüngste Hitzewelle verschärfen die wirtschaftliche Lage vieler Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen-Anhalt. "Viele Höfe geraten in Liquiditätsengpässe", sagte Sachsen-Anhalts Bauernpräsident Olaf Feuerborn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Frei
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Mitteldeutsche Zeitung: Islam Zweiter Fall aus Sachsen-Anhalt wird erst jetzt bekannt. ...
Eine zweite Minderjährige aus Sachsen-Anhalt hat sich der Terrororganisation IS angeschlossen. Nach Informationen der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe) handelt es sich um ein Mädchen, das bereits im vergangenen Jahr in den Nahen Osten gereist ist. Sie soll dort e
Saarbrücker Zeitung: Bofinger warnt vor Euro-Austritt Griechenlands - "Geist nicht aus der Flasche lassen" ...
Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat vor einem Austritt Griechenlands aus dem Euro gewarnt. "Diesen Geist sollte man nicht aus der Flasche lassen", sagte Bofinger der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). Vielmehr müsse alles dafür getan werden, dass Griechenland
Rheinische Post: Entgeltgleichheit: Frauenunion will 60 000 Tarifverträge überprüfen lassen ...
In der Debatte um die Beseitigung der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen hat die Frauenunion eine Überprüfung der 60.000 Tarifverträge in Deutschland gefordert. "Die Frage der Entgeltgleichheit lässt sich nicht allein per Gesetz regeln. Es bedarf auch einer Prüfung aller 60 000 Ta
Rheinische Post: EU-Parlamentspräsident Schulz: Griechen müssen Schwarzgeldkonten im Ausland aufspüren ...
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat die griechische Regierung aufgefordert, Schwarzgeldkonten im Ausland aufzuspüren. Die griechische Regierung müsse "endlich konsequent" damit beginnen, "unversteuerte ins Ausland geschaffte Schwarzgelder in Milliardenhöhe aufzuspüren




