Weser-Kurier: Zum Bremer Aktionsplan gegen Homo-, Trans- und Interphobie schreibt Silke Hellwig:

Weser-Kurier: Zum Bremer Aktionsplan gegen Homo-, Trans- und Interphobie schreibt Silke Hellwig:

ID: 1190737
(ots) - Es gibt wichtige Entscheidungen, die der Senat
nicht mehr vor der Wahl entscheiden mag. Und es gibt einen
"Landesaktionsplan gegen Homo-, Trans- und Interphobie". Andere
Länder haben so etwas schon, und das ist auch gut so, obgleich man
nicht weiß, ob sich Homo- oder Transsexuelle dort seither
angenommener fühlen. Es ist nämlich nicht selbstverständlich, dass
man die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität anderer
respektiert. In den vergangenen Jahren mag sich, vor allem auf
rechtlicher Ebene, einiges getan haben, Vorbehalte haben überdauert.
Eine EU-weite Umfrage zeigt, dass fast die Hälfte der befragten
Lesben, Schwulen, Bi- oder Transsexuellen tragisch genau wissen, was
Intoleranz ist. Sie wurden angemacht oder ausgelacht, geschnitten
oder missbilligt. Beinahe ein Drittel wurde angegriffen oder bedroht
- im Europa des 21. Jahrhunderts. Ein Aktionsplan zeugt von guter
Absicht, wird aber tatsächlich kaum viel daran ändern können, dass
"schwul" und "Schwuchtel" auf Schulhöfen als Schimpfwörter benutzt
werden. Es kommt wie so oft darauf an, dass Einzelne ihren Beitrag zu
der Welt leisten, in der sie gerne leben wollen. Das heißt: den Mund
aufmachen und sich einmischen, wenn beispielsweise irgendwer meint,
entscheiden zu können, wer wobei doch ein bisschen Spaß verstehen
muss.



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Datum: 24.03.2015 - 21:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1190737
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