Mitteldeutsche Zeitung: Handschrift
Sachsen-Anhalts Kultusminister: Schreibschrift bleibt Bestandteil des Lehrplans
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(SPD) hat versichert, dass das Schreiben mit der Hand an den Schulen
des Landes auch weiterhin gelehrt werde. "Schreibschrift ist in
Sachsen-Anhalt Bestandteil des Lehrplans", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Daran
halten wir auch fest. Denn das ist ein wesentlicher Bestandteil von
Schule." Man müsse bei aller Digitalisierung vernünftig schreiben
können. Und es gebe ja auch viele Bewerbungen, bei denen ein
handschriftliches Anschreiben verlangt werde. "Eine Handschrift
gehört zu einer Persönlichkeit dazu", betonte Dorgerloh. "Und das,
was man mit der Hand geschrieben hat, behält man besser als das, was
man eingetippt hat." Der SPD-Politiker fuhr fort, auch in der
digitalen Welt gebe es inzwischen immer mehr Programme und Geräte,
auf denen man handschriftlich schreiben könne oder die die
Handschrift in Computerschrift übersetzten. Das werde sich weiter
entwickeln. "Deshalb bin ich davon überzeugt: Die Schreibschrift wird
bleiben. Sie ist Bestandteil unserer Kultur. Und deshalb hat sie an
Schulen ihren festen bleibenden Platz." Eine am Mittwoch in Berlin
vorgestellte Studie des Deutschen Lehrerverbandes und des
Schreibmotorik-Instituts unter über 2000 Lehrerinnen und Lehrern war
zu dem Ergebnis gekommen, dass 51 Prozent der Jungen und 31 Prozent
der Mädchen Defizite bei der Schreibschrift hätten.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 02.04.2015 - 02:00 Uhr
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