Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Tsipras/Putin/EU
ID: 1197078
Milliardenkredit für die geldhungrigen Griechen einen Keil in die EU
treiben, stellte sich als gegenstandslos heraus: Man habe gar nicht
um Hilfe gebeten, versicherte Alexis Tsipras, schließlich fahre er
"nicht als Bettler" durch die Welt. Griechenland wolle seine
Finanzprobleme im Rahmen der EU lösen.
Viel Lärm um nichts, so könnte man die Aufregung über die
Moskaureise des griechischen Premiers beschreiben. Zwar kritisierte
Tsipras die Russland-Sanktionen erneut als "nicht wirksam", aber mit
dieser Ansicht steht er in der EU keineswegs allein. Entscheidend
wird sein, ob Griechenland im Sommer, wenn eine Verlängerung der
Sanktionen anstehen könnte, bei der gemeinsamen Linie bleibt oder ein
Veto einlegt. Dass Tsipras im Kreml das Recht auf eine eigene
"multidimensionale" Außenpolitik einforderte, dass er auf die
"Souveränität" seines Landes pochte und sich dagegen wehrte, dass
Griechenland als eine "Schuldenkolonie" betrachtet wird - damit muss
und kann die EU leben.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.04.2015 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1197078
Anzahl Zeichen: 1397
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 277 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Tsipras/Putin/EU"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
neues deutschland: Tsipras' Moskau-Reise und die Reaktionen: Erpressung statt Entspannung¶ ...
Über die Moskau-Reise von Alexis Tsipras ist viel gesagt worden. Leider meist das Falsche. Ein Ex-Bundesminister sprach gar von »außenpolitischer Erpressung« durch Griechenland - in Wahrheit waren die Drohungen in Richtung Athen die Akte der »außenpolitischen Erpressung«. Denn nicht Alexis
Petry: Tsipras ist jedes Mittel recht ...
Zum Besuch des griechischen Regierungschefs in Moskau erklärt die Sprecherin der Alternative für Deutschland: Das außenpolitische Doppelspiel von Alexis Tsipras zeugt von wenig Würde und offenbart, dass ihm nahezu jedes Mittel zu sein scheint, um an Geld aus Brüssel heranzukommen. Dabei is
BGA: Deutscher Außenhandel wächst solide ...
"Die deutschen Exporte wachsen weiterhin auf solidem Niveau. Dass die Außen-handelszahlen nun nicht allzu berauschend ausgefallen sind, liegt besonders an der Stagnation der Eurozone, die unser Sorgenkind ist und auch bleibt." Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverba
Konjunktur in der Eurozone kommt ins Rollen ...
- KfW Research hebt Prognose für 2015 auf 1,3% an - Wachstum endlich wieder auf breiterer Basis - Positive Beiträge von privatem Konsum, Investitionen und Außenhandel Nach zwei Jahren des Rückgangs ist das Wachstum im vergangenen Jahr vorsichtig in die Eurozone zurückgekeh




