Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Tempo-30-Zonen
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für die schwächeren Verkehrsteilnehmer. Deshalb ist der Vorstoß zu
begrüßen, entsprechende Zonen vor Kindergärten, Schulen oder anderen
Einrichtungen wie beispielsweise Seniorenheime mit
Gefährdungspotential zur Regel zu machen. Diese sensiblen Bereiche
sind besonders schützenswert, besteht doch gerade hier die Gefahr,
dass Kinder oder auch ältere Menschen unbedacht auf die Fahrbahn
treten. Das gilt durchaus auch für enge Straßen in den Innenstädten,
wo geringeres Tempo Leib und Leben retten kann.
Der Gedanke aber, auch die Geschwindigkeit auf Durchgangsstraßen
in der Stadt auf maximal 30 Kilometer pro Stunde zu beschränken, ist
kaum nachvollziehbar. Sowohl das Argument des geringeren
Verkehrslärms als auch das der reduzierten Emissionen ist Studien
zufolge nicht haltbar. Weitaus wichtiger ist, dass der Verkehrs
fließt und das möglichst leise. Tempo 50 kommt dem eher entgegen, da
höhere Gänge gefahren werden. Abbremsen und Anfahren erhöhen zudem
Verbrauch und damit CO2-Ausstoß sowie zusätzlich den Lärm.
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Datum: 10.04.2015 - 20:05 Uhr
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Bielefeld
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