neues deutschland: Chef des Statistischen Bundesamts: Keine verwertbaren Informationenüber vermögende Haushalte
ID: 1199741
Roderich Egeler, hat erhebliche Probleme bei der Erfassung der
Reichtumsverteilung eingeräumt. "Ehrlich gesagt weisen unsere
Statistiken besonders bei der Vermögensverteilung keine verwertbaren
Ergebnisse aus", sagte Egeler der Tageszeitung "neues deutschland"
(Donnerstagausgabe). Grund hierfür sei, dass es "am oberen Ende der
Vermögensverteilung" keine "verwertbaren" Informationen gebe. So
würden etwa bei der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe Haushalte
mit einem Haushaltsnettoeinkommen über 18.000 Euro im Monat nicht
ausgewiesen, weil sich nicht genügend Haushalte mit so hohen
Einkommen an dieser Befragung beteiligten. "Deshalb liegen uns auch
keine Angaben zum Vermögen dieser vermutlich wohlhabenderen Haushalte
vor", so Egeler.
Bei der Erwerbstätigenrechung liegen die Unterschiede in den
Statistiken Egeler zufolge im Ergebnis "sogar bei über zwei Millionen
Erwerbstätigen". Dies sei auf unterschiedliche Methoden und
Definitionen zurückzuführen. So werden die Erwerbstätigenzahlen
sowohl innerhalb der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung auf Basis
von Daten der Bundesagentur für Arbeit als auch mit Hilfe der
Ergebnisse des Mikrozenus berechnet.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.04.2015 - 05:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1199741
Anzahl Zeichen: 1493
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 322 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Chef des Statistischen Bundesamts: Keine verwertbaren Informationenüber vermögende Haushalte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Saarbrücker Zeitung: Immer mehr Vogelarten sind gefährdet ...
Das Vogelsterben in Deutschland schreitet offenbar weiter voran. Wie die "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstag) berichtet, rechnet die Bundesregierung damit, dass insbesondere auf dem Land der Bestand der Brutvögelarten durch die starke Agrarwirtschaft weiter sinken wird. Das geht aus ei
Rheinische Post: CDU-Ministerpräsidentin fordert Erhöhung des Alleinerziehenden-Steuerfreibetrags auf mehr als 1500 Euro ...
Im Streit zwischen Union und SPD um die Steuerbelastung Alleinerziehender hat Saarlands CDU-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer die Position der SPD gestärkt. "Die Aufstockung des Steuerfreibetrags für Alleinerziehende ist ein wichtiger und überfälliger Schritt", sagte
Rheinische Post: Dobrindt sagt mehr Tempo-30-Zonen auf Hauptverkehrsstraßen zu ...
Zum Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer will Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt mehr Tempo-30-Zonen auch auf Hauptverkehrsstraßen ermöglichen. "Wir schaffen jetzt den Rechtsrahmen, damit die Straßenverkehrsbehörden ohne größere bürokratische Hürden Tempo 30 vor Schulen und
Lausitzer Rundschau: Sicherheit und Freiheit Zur Einigungüber die Vorratsdatenspeicherung ...
Im Spannungsfeld zwischen Freiheits- und Sicherheitsinteressen darf es keine einseitigen Entscheidungen geben. Totale Sicherheit bedeutet totale Unfreiheit und umgekehrt. Die Politiker der Großen Koalition haben bei der Vorratsdatenspeicherung nun einen Kompromiss gefunden, der dem jahrelangen q




