Mitteldeutsche Zeitung: zu Linken/Sachsen-Anhalt
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Landesvaters zu schlüpfen. Gallert ist davon noch weit entfernt. Aber
er arbeitet daran. Seit Wochen ist er landauf, landab unterwegs, um
sich bekannt zu machen. Linken-untypisch setzt man nun auch in
Sachsen-Anhalt alles auf eine Karte - auf das Gesicht und die Person
Wulf Gallert. Ob das Kopieren reicht? Mehr als Gallert hat die Linke
bislang nicht zu bieten. Sachsen-Anhalt ist nicht Thüringen. Die
CDU hat hier die SPD nicht regelmäßig geprügelt, sondern immer schön
lieb gehabt. Weil Regierungschef Haseloff das so wollte. Dieser
Schmusekurs wird nicht enden. Haseloff hat keine Lust auf Opposition
- wie auch das Gros seiner Fraktionäre. Und: Die SPD in
Sachsen-Anhalt ist zwar kein Ausbund an Kraft, aber auf dem
Zahnfleisch kriecht sie nicht. Für Gallert ist es daher ein langer
Weg, bevor er mit Ramelow in der Bundesratskantine frühstücken kann
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Datum: 19.04.2015 - 17:45 Uhr
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