Westfalen-Blatt: zur Drei-Prozent-Hürde bei Kommunalwahlen

Westfalen-Blatt: zur Drei-Prozent-Hürde bei Kommunalwahlen

ID: 1219351
(ots) - Kleine Parteien und Freie Wählergemeinschaften
sind eine Bereicherung für die Räte, bringen Idealismus und
Kompetenzen jenseits der vorgegebenen Wege etablierter Parteien ein.
Soweit die Theorie. Anders die Praxis: Wer jemals in der Sitzung
eines Kommunalparlamentes mit sechs, sieben oder acht Parteien
gesessen hat, weiß, wie zäh die demokratische Willensbildung sein
kann, wie Diskussionen mitunter ins Absurde ausufern. Die monate- bis
jahrelangen Entscheidungswege sind den immer weniger Wählern nicht
mehr zu vermitteln. Deshalb ist es jetzt richtig, dass NRW - und das
mit breiter Landtagsmehrheit - wieder eine Hürde aufstellen will,
damit sich Volksvertreter tatsächlich legitimiert fühlen können.
Bei Splitterparteien mit unter einem Prozent Stimmanteil bei einer
Wahlbeteiligung von vielleicht 50 Prozent konnte davon nicht mehr die
Rede sein. Dabei halten die etablierten Parteien Maß und kehren nicht
zur alten Fünf-Prozent-Sperrklausel zurück. Mit den avisierten drei
Prozent haben sie einen guten Mittelweg gefunden. Das kann die
Demokratie stärken, Mehrheitsbildungen erleichtern und
Entscheidungsprozesse verkürzen. Das Gesetz muss jedoch vor
dem Landesverfassungsgericht bestehen. Dies ist die weitaus höhere
Hürde.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Reinhard Zweigler zur Pkw-Maut stern-RTL-Wahltrend: Union und Linke legen zu, Grüne und FDP verlieren  - Forsa-Chef Güllner: SPD und Grüne in Nordrhein-Westfalen unangefochten
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.06.2015 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1219351
Anzahl Zeichen: 1532

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bielefeld



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 263 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: zur Drei-Prozent-Hürde bei Kommunalwahlen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalen-Blatt (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

WESTFALEN-BLATT - Till Brönner: "Nichts aus Corona gelernt" ...
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un

34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder

NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in


Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt


Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Reinhard Zweigler zur Pkw-Maut ...
Verwunderlich ist schon, dass der diplomatisch bestens bewanderte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker großes Geschütz gegen die deutsche Pkw-Maut auffährt. Obendrein feuert er die Ankündigung eines Vertragsverletzungsverfahrens via Zeitungsinterview ab, noch bevor das Gesetz überhau

Allg. Zeitung Mainz: Klugheit leben / Kommentar zum Evangelischen Kirchentag ...
Kirchentage haben viele Attribute, die ansonsten zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung von Kirche eher selten vorkommen: Sie sind jung - ein Drittel der Teilnehmer werden in Stuttgart unter 30 Jahre alt sein - sie sind modern, fröhlich, lebendig, engagiert. Kirchentage sind von Laien veran

Allg. Zeitung Mainz: Nasenring? / Kommentar zum Fall Edathy ...
Schon im April hatte Sebastian Edathy per Facebook darauf gewettet, dass ihn die SPD nicht aus der Partei werfen würde. Die Wette hat er vorläufig gewonnen. Aber mit solcher Rotzigkeit wird er noch weiter verlieren, wenn das überhaupt möglich ist. Bereits im Strafverfahren hatte der gefallene

WAZ: Es kommen immer Menschen. Kommentar von Julia Emmrich zur Pflegestudie ...
Es klingt so einfach: Sobald uns in Deutschland die Pflegekräfte ausgehen, werben wir sie einfach bei unseren Nachbarn ab. Der Europäische Arbeitsmarkt macht's möglich. Und den meisten Wirtschaftsexperten kann es gar nicht schnell genug gehen mit dem internationalen Fachkräftekarussell.


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z