Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu SPD/Edathy

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu SPD/Edathy

ID: 1219358
(ots) - Für die SPD-Spitze bedeutet der unentschlossene
Schiedsspruch eine Niederlage. Ihr Ansinnen, eine Trennlinie zu
ziehen zwischen der Partei und dieser anrüchigen Geschichte, ist
vorerst gescheitert. Was das Schiedsgericht sich von dieser nur
scheinbar salomonischen Entscheidung erhofft, bleibt rätselhaft.
Wonach sollte in drei Jahren zu beurteilen sein, ob Edathy für die
SPD wieder erträglich ist? Parteien dürfen sich nicht als
Sittenwächter aufspielen. Der Entzug des Mitgliedsbuchs würde aber
immerhin zum Ausdruck bringen, welches Verhalten sie noch dulden -
und welches ihren Werten zuwiderläuft. Edathy hat den
Sozialdemokraten so oder so geschadet. Das gilt aber auch für das
Ausschlussverfahren. Gabriel & Co. blieb gar nichts anderes übrig,
als diesen Weg zu gehen, wodurch die peinliche Affäre jedoch immer
wieder Aufsehen erregt. Der Fall Edathy steht da in einer unseligen
Tradition.



Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Badische Neueste Nachrichten: zu: NSA-Reform
Kommentar von Frank Herrmann Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Italien/Renzi/Wahlen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.06.2015 - 23:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1219358
Anzahl Zeichen: 1237

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Stuttgart



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 280 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu SPD/Edathy"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten zur Ankündigung von Grünen und FDP, mit der SPD zu sondieren ...
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale

"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H

Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit


Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung


Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Italien/Renzi/Wahlen ...
In seinen ersten 15 Regierungsmonaten hat Matteo Renzi nach dem Kommandoprinzip regiert: einer gegen alle. Das war nötig. Viele Barrikaden in einem chronisch reformunfähigen Land ließen sich nur niederrennen, nicht beseitigen. Die Regionalwahl jetzt zwingt zu neuen Strategien, will Renzi nicht

Badische Neueste Nachrichten: zu: NSA-Reform Kommentar von Frank Herrmann ...
Der Jubel der Datenschützer hält sich in Grenzen. Zweifellos ist es ein Paukenschlag, der allerdings bald wieder verhallt. George W. Bushs Patriot Act wird wohl im Eilverfahren ersetzt durch eine abgeschwächte Novelle, die der NSA das Datensammeln ein wenig erschwert, es aber keineswegs beend

Stuttgarter Nachrichten: zu Muttersprachkursen für Migranten: ...
"Es geht also nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie dieses Angebots. Da wäre es natürlich wünschenswert, wenn das Land den Daumen auf den pädagogische Standards hätte und die Inhalte im Türkisch- oder Italienischunterricht mitbestimmte. Doch das würde 60-mal mehr kosten als die ein

Rheinische Post: Kommentar von Frank Herrmann: Amerika kommt zuerst ...
Der Jubel der Datenschützer hält sich in Grenzen. Sicher, es ist es ein Paukenschlag, den der radikalliberale Republikaner Rand Paul dröhnen ließ, als es ihm gelang, ein Schlüsselgesetz aus der Zeit des "Krieges gegen den Terror" auslaufen zu lassen. Doch George W. Bushs Patriot Ac


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z