WAZ: Nicht auf Kosten der Schwächeren. Kommentar von Christopher Onkelbach zu Elite-Förderung
ID: 1224570
wenig davon, wenn sie im Gleichschritt mit der Klasse marschieren
müssen. Sie langweilen sich, stören, verlieren die Lust am Lernen. Es
kommt nicht selten vor, dass Lehrer diese jungen Talente eher als
Störenfriede wahrnehmen als ihre Begabung zu erkennen und zu fördern.
Da wird früh viel Bildungs-Enthusiasmus ausgebremst. Kinder wollen
lernen. Talente zu fördern, ist daher richtig. Nur darf dies nicht
auf Kosten der Schwächeren geschehen. Es war bisher keinesfalls so,
dass die Spitze im deutschen Bildungssystem zu kurz gekommen wäre.
Das Gegenteil ist der Fall: Unser Schulsystem selektiert immer noch
stark nach Herkunft. Kinder aus sozial schwachen Familien haben es
trotz gleicher Leistungen weit schwerer, eine gute Bildungskarriere
hinzulegen. Hier ist sicherlich weit mehr "Bildungspotenzial" zu
heben als in der meist ohnehin privilegierten Elite.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.06.2015 - 18:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1224570
Anzahl Zeichen: 1179
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 213 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Nicht auf Kosten der Schwächeren. Kommentar von Christopher Onkelbach zu Elite-Förderung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ: Weit entfernt vom Wohl der Tiere. Kommentar von Matthias Korfmann zu Tierschutz ...
Das Ziel, das NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel formuliert, liegt noch in weiter Ferne: eine Tierhaltung, die sich am Wohl der Tiere orientiert. Die Tierhaltung anno 2015 ist eine hoch industrialisierte. Wir haben oft von den Auswüchsen berichtet, vom Trend zu Geflügelställen mit Zeh
Allg. Zeitung Mainz: Gleich und glücklich / Kommentar zur Homo-Ehe ...
Der Mannheimer Hirnforscher Gerald Hüther sorgt gerade mit einem Interview für Furore, in dem er darlegt, wie wichtig Väter sind. Ganz allgemein können sich Männer vor Aufforderungen nicht retten - und kommen diesen zunehmend nach -, das Thema Familie nicht nur den Frauen zu überlassen. Nur
Westdeutsche Zeitung: Ehe für alle - ohne Rückgrat wird das nichts ...
Das Wort Homo-Ehe klingt nicht sehr schön und falsch ist es obendrein. Es gaukelt nämlich etwas vor, was es gar gibt. Seit August 2001 werden Eingetragene Lebenspartnerschaften hierzulande so genannt, also die mit amtlichem Segen begründete Verbindung zweier Menschen desselben Geschlechts. Di
neues deutschland: Debatte um den Cyberangriff auf den Bundestag: Zeit für einen Neuanfang¶ ...
Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) teilt seinen vom Hackerangriff verunsicherten Abgeordneten nun mit, dass in den vergangenen beiden Wochen keine weiteren Daten abgeflossen seien. Eine gewagte Behauptung, ergaben die jüngsten Recherchen doch genau das Gegenteil. Wer hat recht? Gegen Lamm




