WAZ: Bröckelnde Demokratie. Kommentar von Alexander Kohnen zur Wahlbeteiligung
ID: 1224726
Wahlbeteiligung bei 50 Prozent. Und eine Partei erhält 40 Prozent -
da liegt die tatsächliche Akzeptanz bei 20 Prozent. Dieses Beispiel
nur wegen seiner Einfachheit. Es ist nicht unwahrscheinlich. Die
Wahlbeteiligung lag in Bremen zuletzt bei 50,2 Prozent, in
Brandenburg sogar nur bei 47,9 Prozent. Da stellt sich die Frage: Ist
das noch Demokratie? Ja, das ist noch Demokratie. Aber eine, die
langsam vor sich hin bröckelt. Umso besser, dass sich jetzt eine ganz
große Koalition aus Union, SPD, Grünen, Linken und FDP bildet, um
etwas gegen die sinkende Wahlbeteiligung zu unternehmen. Man kann ihr
nur viel Erfolg wünschen. Die Debatten im Bundestag sind nicht mehr
so wild wie etwa zur Zeit der Ostverträge, als die Wahlbeteiligung im
Jahr 1972 bei 91,1 Prozent lag. Heute wird oft über Gesetze
diskutiert, deren Details das Leben der Menschen nicht mehr wirklich
berühren. Politik ist für manche Bürger vor allem abgehobene
Technokratie. Umso mehr sollten sich die Parteien bemühen, ihre Ideen
und Pläne besser zu erklären - und Politik für die Menschen zu
machen.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.06.2015 - 18:57 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1224726
Anzahl Zeichen: 1409
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 323 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Bröckelnde Demokratie. Kommentar von Alexander Kohnen zur Wahlbeteiligung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Lausitzer Rundschau: US-Präsidentschaftskandidatin setzt andere Akzente als 2008 ...
Man kann Hillary Clintons Reden eigentlich nur vor dem Hintergrund des Wahlduells 2008 sehen. Damals gab sie die erfahrene Managerin der Politik, die sich mit den Mechanismen der Macht bestens auskennt und aus eigener Anschauung weiß, wie hart das Leben im Weißen Haus sein kann, zu hart für ei
Märkische Oderzeitung: schreibt zu Elektromobilität: ...
Das Hauptproblem dabei ist immer noch der Preis der Autos. Ob Steuererleichterungen wirklich zur Initialzündung werden können, weiß keiner mit Sicherheit. Aber es kann zumindest ein Baustein sein. Viele weitere sind nötig, angefangen bei den Ladesteckern, die immer noch nicht europaweit einhei
Lausitzer Rundschau: Parteien wollen gegen Wahlmüdigkeit aktiv werden ...
unterzeile Staaten auf der Welt, in denen es schon Mut verlangt, freie Wahlen einzufordern. In Deutschland gehören sie zur demokratischen Selbstverständlichkeit. Doch was so selbstverständlich erscheint, wird offenbar immer weniger geschätzt. Denn die Wahlbeteiligung ist im Sinkflug. Auf
neues deutschland: Zur (Nicht-)Aufklärung der NSU-Morde ...
Zugegeben, das was da Journalistenkollegen herausgefunden haben, ist noch recht vage. Doch darum nicht minder brisant! Ein V-Mann könnte etwas mit dem ausländerfeindlichen Bombenanschlag in der Kölner Probsteigasse zu tun haben. Wieder einmal, so scheint es, war ein bezahlter Zuträger des St




