Jung: Müssen uns Bild von der Religionsfreiheit weltweit machen
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In einem aktuellen Antrag fordert die CDU/CSU-Bundestagsfraktion
die Bundesregierung auf, bis zum 30. Juni 2016 einen Bericht zur
Religionsfreiheit in den Staaten weltweit vorzulegen. Hierzu erklärt
der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Beauftragte für Kirchen
und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Fraktion, Franz Josef Jung:
"Die Religionsfreiheit ist ein elementares Menschenrecht. In
Deutschland garantiert das Grundgesetzt Glaubens- und
Gewissensfreiheit. Die Freiheit zur ungestörten Ausübung der Religion
ist selbstverständlich. Niemand muss wegen seines Glaubens ins
Gefängnis oder um sein Leben oder das seiner Familie fürchten. In
anderen Regionen der Welt sieht dies leider anders aus: In Nordkorea
kann bereits der Besitz der Bibel tödlich sein. Aktuell berührt uns
der menschenverachtende Terror des sogenannten Islamischen Staates im
Irak und in Syrien, der sich vor allem gegen Christen und Jesiden
richtet, aber auch vor Muslimen nicht Halt macht.
Die Unionsfraktion setzt sich seit langem dafür ein, dem Recht auf
Religionsfreiheit weltweit zu mehr Akzeptanz und Aufmerksamkeit zu
verhelfen. Für Religionsfreiheit zu kämpfen heißt auch, sich für
andere Freiheitsrechte einzusetzen. Denn dort, wo die Freiheit der
Religion bedroht ist, gilt dies häufig für die friedliche Entwicklung
des Landes insgesamt.
Mit der Forderung nach einem Bericht zum Stand der
Religionsfreiheit in den Staaten weltweit - speziell in Nordafrika
sowie dem Nahen und Mittleren Osten - will die
CDU/CSU-Bundestagsfraktion ihrem Engagement weitere Impulse geben,
ihre Bemühungen konkreter ausrichten und zu einem Bestandteil der
Außenpolitik machen."
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Datum: 17.06.2015 - 16:10 Uhr
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