"Ein Vorschlag der Vernunft"
ID: 1227109
DGHS begrüßt Gesetzentwurf der Gruppe Hintze/Lauterbach/Reimann
- weil er sich im Gegensatz zu den anderen Vorschlägen als Erster ausdrücklich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, wie sie in steigendem Maß in Umfragen zum Ausdruck kommen. Baezner: "Wenn die Diagnose nur noch Schlimmes ankündigt, wollen die Kranken selbst entscheiden, wann und wie und mit wessen Hilfe sie sterben wollen."
- weil er sich an den Empfehlungen der namhaftesten Rechtswissenschaftler Deutschlands orientiert,
- weil er verantwortungsbewussten, mitmenschlich handelnden Ärzten Rechtssicherheit einräumt, die über den Verboten der BÄK und der Hälfte der LÄKs stehen; siehe auch der offene Brief der Ärzte, der implizit hier eine Rolle gespielt hat,
- weil er moderat und realitätsorientiert ist.
Der Gesetzentwurf, der eine Regelung im Bürgerlichen Gesetzbuch vorsieht, ist bemerkenswert, weil er sowohl die ärztliche Gewissensfreiheit zur Geltung bringt und damit die standes-rechtlichen Verbote aushebelt als auch jeder Strafrechtsänderung eine Absage erteilt, die ohnehin verfassungsrechtlich angreifbar wäre. Nicht die Gefährdungen werden in den Vordergrund gestellt, sondern die Chancen, die ein ärztlicher begleiteter und unterstützter Suizid für den Patienten bedeutet. Dagegen tendiert das Denken der Konservativen in dieser Sache zum Ängstlich-Bedenkenträgerischen. Ähnlich wie in der Abtreibungsdebatte werden die Risiken so einseitig betont, als wäre das eine wie das andere Todsünde. Bleibt zu hoffen, so Baezner, dass eine solch wichtige Entscheidung von den Abgeordneten mit Vernunft und nicht emotionsbeladen gefällt wird.
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
DGHS - Mein Weg. Mein Wille.
Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit älteste und größte Patientenschutzorganisation in Deutschland. Sie versteht sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens und des Selbstbestimmungsrechts des Einzelnen. Ziel ihrer Arbeit ist, dass Artikel 1 GG, die unantastbare Würde des Menschen, auch im Sterben gewahrt bleibt.
Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V.
Wega Wetzel
Kronenstr. 4
10117 Berlin
presse(at)dghs.de
030-21222337-22
http://www.dghs.de
Datum: 18.06.2015 - 15:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1227109
Anzahl Zeichen: 1947
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Claudia Wiedenmann
Stadt:
Berlin
Telefon: 030-21222337-0
Kategorie:
Sonstiges
Diese Pressemitteilung wurde bisher 360 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
""Ein Vorschlag der Vernunft""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Von dem soeben vereidigten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erwartet die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V. ein klares Bekenntnis zum Selbstbestimmungsrecht bis zum Lebensende. "Als Minister ist er dem Grundgesetz verpflichtet. Artikel 2 betont das Persönlichkeits
DGHS erwirkte einstweilige Verfügung gegen DIPAT ...
Das Landgericht Augsburg hat am 16.08.2017 gegen die "DIPAT Die Patientenverfügung GmbH" eine einstweilige Verfügung erlassen. Danach ist es dem Onlinedienst DIPAT mit Sitz in Leipzig ab sofort untersagt, Werbung mit folgenden Aussagen zu machen: - dass für Patientenverfügungen und
DGHS erwirkt einstweilige Verfügung gegen DIPAT ...
Das Landgericht Augsburg hat am 16. August 2017 gegen die "DIPAT Die Patientenverfügung GmbH" eine einstweilige Verfügung erlassen. Danach ist es dem Onlinedienst DIPAT mit Sitz in Leipzig ab sofort untersagt, Werbung mit folgenden wahrheitswidrigen Aussagen zu machen: -dass für Pati
Weitere Mitteilungen von Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V.
Die vier Arten von Kapital ...
Im täglichen Gebrauch steht das Wort "Kapital" für gewöhnlich für "Zahlungsmittel". In der Wirtschaft gibt es jedoch vier verschiedene Arten von Kapital. Alle vier Arten von Kapital sind relevant für ein erfolgreiches Unternehmen, so Rieta de Soet, Geschäftsführerin der I
Nutzung e-Procurement Tools mit Luft nach oben ...
Die Umfrage von convivax in Zusammenarbeit mit All about Sourcing hat ergeben, dass 25% der befragten Unternehmen (noch) keine e-Procurement Tools nutzen. Bei den 75% der Unternehmen, die e-Procurement Tools nutzen, ist die Breite der Nutzung sehr unterschiedlich. Im Durchschnitt sind 2,25 Module im
Deutsche Unternehmen zunehmend abhängig von russischem Gas ...
Bayreuth. Deutschland ist größter Kunde des russischen Energielieferanten Gazprom in Westeuropa. Die nach Deutschland gelieferte Gasmenge lag im Jahr 2014 rund 12 Prozent höher als noch 2013. Deutsche Unternehmen bezogen im Mai 2015 sogar 68 Prozent mehr Gas von Gazprom als noch im Mai 2014. Das
akf bank garantiert auch während des Poststreiks optimalen Auszahlungsservice - Kfz-Händler können Unterlagen per Mail schicken ...
(Mynewsdesk) Per E-Mail zugesandte Unterlagen sind für eine Auszahlung gültig: Mit dieser Entscheidung stellt die akf bank auch während des bundesweit ausgerufenen, unbefristeten Poststreiks einen unverändert zuverlässigen Auszahlungsservice im Kfz-Händlergeschäft sicher. ?Unsere Kfz-Partner




