Weser-Kurier: Kommentar von Michael Lambeküber Bremervörde
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und Straßenplaner im Landkreis Rotenburg und der Stadt Bremervörde.
Kamerateams fielen in die Stadt ein und drehten ironietriefende
kleine Stücke über die unfähigen Kommunalpolitiker und -beamten, die
nicht gemerkt hatten, dass sie eine Umgehungsstraße gebaut hatten,
die nicht funktioniert, weil sie nicht ausgeschildert werden kann.
Sehr lustig! Nun hat es sich ausgelacht. Denn am Ende haben die
Bremervörder doch ihre Umgehungsstraße - auch wenn sie nicht so
heißen darf - und werden damit den Durchgangsverkehr los, der
zunehmend unerträgliche Ausmaße angenommen hat. Dabei ist es fast
unerheblich, ob die Widmung der neuen Straße zur Nebenstrecke eine
nachträgliche Notoperation war, zu der das Land um des lieben
Friedens willen seine Zustimmung gegeben hat. Undenkbar ist es
immerhin nicht, dass dieser letzte Schritt zur Entlastung der
Ortsdurchfahrt mit stillschweigender Zustimmung aller Beteiligten von
vornherein sehr clever eingefädelt gewesen ist. Bleibt zu hoffen,
dass die Nebenstrecke unter der auf sie zurollenden Belastung nicht
allzu schnell wegsackt.
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Datum: 03.07.2015 - 21:19 Uhr
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