Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland
ID: 1237812
Konzentration auf kalte Spardiktate immer falsch war. Zwar gab es
auch schon vor Jahren Stimmen, die mahnten, Einsparungen immer mit
Wachstumsimpulsen zu ergänzen, damit ein Land nicht nur schrumpft,
sondern auch an den richtigen Stellen zulegen kann. Aber es blieb bei
unwirksamen Appellen. Das betrifft Griechenland ebenso wie andere
Krisenländer, deren Arbeitslosigkeit in ebenso schwindelerregende
Höhen geklettert ist. Wenn in den heutigen Angeboten an die Hellenen
von Milliarden-Zuwendungen die Rede ist, die ihnen zustehen, die man
in Brüssel fest eingeplant hat, dann wird es Zeit, diese auch zu
nutzen. Denn auch das ist klar: Die nächtlichen Ergebnisse mögen
politisch richtig sein, Arbeitsplätze schaffen sie nicht, zumindest
nicht kurzfristig. Das Schnellprogramm zur Staatssanierung darf nicht
wieder ohne Wachstums- und Konjunkturprogramm auf halben Weg
steckenbleiben. Die Griechen brauchen nicht nur geöffnete und liquide
Banken sondern Aufträge, Investitionen, Jobs und neue Perspektiven.
Und zwar schnell.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.07.2015 - 18:57 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1237812
Anzahl Zeichen: 1319
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 174 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Niedrige Preise und die jüngste Hitzewelle verschärfen die wirtschaftliche Lage vieler Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen-Anhalt. "Viele Höfe geraten in Liquiditätsengpässe", sagte Sachsen-Anhalts Bauernpräsident Olaf Feuerborn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Frei
Klinikkonzern Ameos streitet mit AOK Sachsen-Anhalt um Abrechnungen ...
Der Schweizer Klinikkonzern Ameos kassierte nach Ansicht der AOK Sachsen-Anhalt Geld für Leistungen, die er nicht ausreichend belegt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe). Konkret geht es um das Klinikum Halberstadt (Landkreis Harz), das 2020 aus Sicht de
Wagenknecht will Überraschungs-Ministerpräsident für Sachsen-Anhalt ...
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht möchte Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) durch eine überparteiliche, namentlich nicht benannte Person ablösen. Zu ihren Anforderungen sagte sie der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe): "Der Regierungschef sol
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Berliner Zeitung: Kommentar zur Zukunft der Griechenland-Frage: ...
Eines aber ist doch deutlich geworden: Europa hat in ihm einen charismatischen Vorkämpfer, einen, dem Europa wichtiger ist als der kurzfristige parteipolitische Vorteil, mancher bizarr anmutenden Volte zum Trotz. Sollte er über diese Haltung stürzen, wäre das ein Verlust vor allem auch für
Frankfurter Rundschau: Von wegen Hilfe ...
Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone haben am Montagmorgen die Fortsetzung der gescheiterten "Rettungspolitik" beschlossen. Einer Politik, die auf zwei Säulen ruht: erstens der Ideologie vom Sanieren durch plumpes Sparen an der falschen Stelle. Und zweitens dem Vorrang nationa
Außenminister Steinmeier zum Tod von Philipp Mißfelder ...
Zum Tod des CDU-Bundestagsabgeordneten und außenpolitischen Sprechers der Unions-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder, sagte Außenminister Steinmeier heute (13.07.): Die Nachricht über den plötzlichen Tod von Philipp Mißfelder hat mich zutiefst erschüttert. Seiner Frau und seinen beiden
Fachkräfteengpässe verfestigen sich - deutliche Geschlechterunterschiede bei Engpassberufen ...
Bei Berufen mit Fachkräfteengpässen bestehen deutliche Geschlechterunterschiede. Berufe mit einem ausgeglichenen Verhältnis von weiblichen und männlichen Fachkräften sind hingegen deutlich seltener von Engpässen betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Fachkräfteengpässe in Unt




