BERLINER MORGENPOST: Kommentar von Christine Richter zum Start der jüdischen Makkabi-Wettkämpfe: Mehr als ein Sportevent
ID: 1243333
persönlich: Am heutigen Dienstagabend wird Bundespräsident Joachim
Gauck die Makkabi-Spiele in Berlin, in der Waldbühne, offiziell
eröffnen. Nicht ohne Grund nimmt sich Gauck mitten im Sommer für
diese Veranstaltung Zeit: Die Makkabi-Spiele sind die größte jüdische
Sportveranstaltung Europas - und sie finden zum ersten Mal seit Ende
des Zweiten Weltkriegs in Berlin statt. Und dies in dem Jahr, in dem
wir auch 50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen feiern. Was für ein
Symbol. Für Berlin ist die Austragung dieser Spiele mit jüdischen
Sportlern ein Grund zur Freude. Zumal zu den vorangegangenen
Makkabi-Spielen noch nie so viele Sportler angereist sind wie in
diesem Jahr. Weil Berlin ein Ort ist, an dem man gerne sein mag. Weil
Berlin es geschafft hat, sich seiner Geschichte zu stellen, weil die
Stadt die schreckliche Vergangenheit mit Holocaust und Krieg nicht
vergessen, verleugnet oder aus dem Stadtbild verdrängt hat. Wer durch
Berlin geht, stößt überall auf historische Orte, an denen man sich
mit der Naziherrschaft oder mit dem Holocaust auseinandersetzt - von
der Wannseevilla über das Holocaust-Mahnmal bis zum
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors. Auch deshalb können
Juden aus aller Welt wieder nach Berlin reisen, deshalb kommen so
viele junge Menschen aus Israel gerne in die deutsche Hauptstadt,
deshalb können die jüdischen Sportler ihre Wettkämpfe an dem Ort
austragen, der von den Nationalsozialisten schon 1936 missbraucht
wurde. Im Olympiastadion geht es in den kommenden Tagen um Erfolge
und Medaillen - sicherlich nicht um Weltrekorde, aber wer selbst
Sport treibt und sich für Wettkämpfe meldet, weiß, wie wichtig
Leistung ist, dass der Sport mehr ist als ein Zeitvertreib. Die
jüdischen Sportler, die leider immer noch unter besonderem
Polizeischutz stehen, werden sich aneinander messen - und hoffentlich
von vielen Berlinern und Touristen im Olympiastadion angefeuert
werden. Sie sind willkommen in der Stadt - nicht nur in diesem Jahr.
Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST
Telefon: 030/2591-73650
bmcvd@axelspringer.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.07.2015 - 21:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1243333
Anzahl Zeichen: 2382
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 342 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"BERLINER MORGENPOST: Kommentar von Christine Richter zum Start der jüdischen Makkabi-Wettkämpfe: Mehr als ein Sportevent"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BERLINER MORGENPOST (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
"Berliner Morgenpost": Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
"Berliner Morgenpost": Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
Weitere Mitteilungen von BERLINER MORGENPOST
WAZ: Ist der Ruf erst ruiniert... Kommentar von Matthias Korfmann zur Imagekampagne ...
Braucht das Ruhrgebiet eine neue Imagekampagne? Nun ja, es braucht natürlich erstmal Wichtigeres: Geld aus Brüssel, von Bund und Land für bessere Straßen und menschenwürdige Flüchtlingsbetreuung. Auch Hilfe zur Entschuldung und überhaupt mehr Freunde in der Großen Koalition. Ein Werbefel
WAZ: De Maizière plant Bündnis für Migration ...
Parallel zur CDU-Debatte über ein Einwanderungsgesetz bereitet Innenminister Thomas de Maizière ein breites "nationales Bündnis für Migration und Integration" vor. Wie die Zeitungen der Funkemedien-Gruppe berichten, will der Innenminister für den 5. November zu einer großen Konf
neues deutschland: Ideen- und Hilflosigkeit der Wohnungspolitik: Ohne Masterplan ...
Wieder einmal ist der Tiefpunkt erreicht. Mit schöner Regelmäßigkeit machen Mieterbündnisse, Institute und verantwortliche Wohnungspolitiker auf die - jeweils jüngst verfügbaren - Zahlen über Lücken im sozialen Wohnungsbau aufmerksam. Rechnen vor, wann, wo und wie viele preiswerte Quarti
rbb exklusiv: Henkel lehnt Bannmeilen um Flüchtlingsheime ab ...
Berlins Innensenator Henkel (CDU) ist gegen ein Demonstrationsverbot rund um Flüchtlingsunterkünfte. Er warnt davor, "Angstkampagnen von Rechtsextremisten" nachzugeben. Den Vorschlag der Polizeigewerkschaft, rund um Flüchtlingsheime eine Bannmeile von einem Kilometer einzurichten




