Der Bundeswehreinsatz in Afghanistan ist unverantwortlich
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Der Bundeswehreinsatz in Afghanistan ist unverantwortlich
"Ein weiterer Verbleib der Bundeswehr in Afghanistan ist aus politischen und humanitären Gründen unverantwortlich", erklärt die Abrüstungs-Expertin der Fraktion DIE LINKE, Inge Höger, zum Tod eines im vergangenen Jahr in Afghanistan verwundeten Bundeswehrsoldaten und zum Bekanntwerden erneuter erbitterter Gefechte unter deutscher Beteiligung in der Region Kundus. Höger weiter:
"Der Verbleib der Bundeswehr in Afghanistan trägt zur weiteren Eskalation der Situation dort bei und gefährdet die Soldatinnen und Soldaten, die mit der Lüge vom 'bewaffneten Entwicklungshilfeeinsatz' in das Land geschickt wurden. Ehrenmedaillen und Heldengedenkstätten sind kein geeigneter Ersatz dafür, dass die Bundesregierung Leben und die Gesundheit von Soldatinnen und Soldaten aufs Spiel setzt. Die Besatzung und der Krieg in Afghanistan sind auch verantwortlich für zahllose Tote und Verwundete unter der afghanischen Zivilbevölkerung. Militär kann die Probleme in Afghanistan offensichtlich nicht lösen, es verstärkt sie sogar. Nach einem Abzug der Bundeswehr müssen die frei werdenden Mittel in die zivile Entwicklung Afghanistans investiert werden. Nur so hat das Land die Chance auf eine friedliche Zukunft."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 05.10.2009 - 19:34 Uhr
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