Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Glyphosat: Nebenwirkungen, von Reinhard Zweigler
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Gärtnern, ein Segen. Das Unkrautvernichtungsmittel erspart aufwändige
Hackarbeiten. Es wird zu Hunderttausenden Tonnen jährlich weltweit
auf Felder, in Wäldern und Gärten gespritzt. Obendrein verdienen die
Hersteller, von Monsanto bis Bayer und BASF, ordentlich Geld.
Allerdings ist das segensreiche Mittel womöglich nicht ohne
schädliche Nebenwirkungen, auf zahlreiche Tier- und Pflanzenarten -
und vielleicht sogar auf den Menschen. Die jüngsten Untersuchungen
der internationalen Krebsforschungsagentur jedenfalls erhärten diesen
Verdacht. Und der sollte in Deutschland nicht leichtfertig in den
Wind geschlagen werden. Es müsste vielmehr der Grundsatz gelten: Im
Zweifel für die Gesundheit! Zumindest ein Moratium für den Einsatz
des umstrittenen Pestizids, wie es jetzt die Grünen vorschlagen, ist
notwendig.
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Datum: 17.08.2015 - 20:56 Uhr
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