Mittelbayerische Zeitung: Jetzt erst recht nicht! / Kommentar zu Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte
ID: 1252818
Neustadt an der Waldnaab. Vier Orte in Bayern, in denen
Flüchtlingsunterkünfte brannten. Vier Orte, in acht Monaten - kein
Täter sitzt seither hinter Gittern. Der Brandanschlag in Neustadt
macht nicht nur wütend, er offenbart auch eine neue Qualität des
Hasses. Hätten alle Bewohner tief und fest geschlafen, wären sie wohl
elendig verbrannt. Das ist nichts anderes als rechtsextremer
Terrorismus. Umso mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, desto
unverhohlener zeigt sich Rassismus - während die regierende Partei
munter Stammtischparolen hinausposaunt, auf dem rechten Auge blind
agiert und Ängste for Fremden schürt. Das ist eine fatale wie
gefährliche Entwicklung. Es braucht einen neuen Aufstand der
Anständigen, die es weder im Internet noch auf der Straße hinnehmen,
wenn sich Hass offenbart. Rassisten dürfen nicht bestimmen, wer hier
lebt und wer nicht. Nirgendwo und niemals. Und alle anderen dürfen
sich nicht einschüchtern lassen. Jetzt erst recht nicht!
Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.08.2015 - 19:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1252818
Anzahl Zeichen: 1295
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Regensburg
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 223 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mittelbayerische Zeitung: Jetzt erst recht nicht! / Kommentar zu Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mittelbayerische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zukunft geMAInsam gestalten, so hatten die DGB-Gewerkschaften den gestrigen Tag der Arbeit, nun ja nicht besonders originell, überschrieben. Das fade Motto täuscht freilich nicht darüber hinweg, dass die Gewerkschaften hierzulande vor riesigen Herausforderungen stehen. Nach zweieinhalb Jahren C
Als Ministerin untragbar Anne Spiegel hat mit ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe an der Ahr ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Notfalls muss der Kanzler sie rauswerfen. Von Reinhard Zweigler ...
Was waren die Beileidsbekundungen der heutigen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen eigentlich wert, die den Hochwasseropfern an der Ahr Betroffenheit bekundete? Ihr sei das Herz schwer und die Trauer lasse sie nicht los, sagte sie zu Beginn der Katastrophe. Doch kurz darauf packt
Die Impfpflicht macht Sinn / Gerade weil viele in der gefährdeten Generation Ü60 noch keine Impfung haben, könnte gesetzlicher Druck Unentschlossene zu dem Pieks bewegen. / Von Reinhard Zweigler ...
Es ist schon seltsam, wie schnell das Drama des Ukraine-Krieges das Aufregerthema der vergangenen zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt hat. Corona - war da noch was? Gefühlt ist die Pandemie doch schon vorbei, trotz hoher Infektionszahlen. Die in vielen Bundesländern vollzogenen Lockerungen,
Weitere Mitteilungen von Mittelbayerische Zeitung
Allg. Zeitung Mainz: Ein Lichtblick / Kommentar zur Geburtenzunahme ...
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten: In Deutschland werden wieder mehr Babies geboren. 4,8 Prozent mehr Geburten als im Vorjahr und der höchste Wert seit 2004 - das ist schon eine signifikante Steigerung. Eine Trendwende muss das deshalb noch nicht sein. Da das Statistische Bundesamt zum Gl
WAZ: Das Ende der totalen Harmonie. Kommentar von Tobias Blasius zum Newpark ...
Der rot-grüne Interessenskonflikt um die Zukunft des Industriegebiets "Newpark" bringt das Düsseldorfer Regierungsprinzip der totalen Koalitionsharmonie nach fünf Jahren erstmals an eine echte Belastungsgrenze. Die Grünen wollen im Kreis Recklinghausen eine landwirtschaftliche Fläc
Südwest Presse: KOMMENTAR · ÖKOBAUERN - Zeit für die Agrarwende ...
KOMMENTAR · ÖKOBAUERN Zeit für die Agrarwende Paradox: Die Nachfrage nach Gemüse, Obst und Wurst vom Bio-Bauern steigt, die Produktion aber kaum noch. Ein Zeichen, dass der Mechanismus der Marktwirtschaft, das Kräftespiel zwischen Angebot und Nachfrage, nicht mehr funktioniert. Das is
Bunte Bilder für Flüchtlingskinder ...
Müncheberg, 20.08.2015 - Heute haben wir gemeinsam mit dem Autoren von "Ronny - Ein Teddy-Roman", Ditmar Danelius, im Flüchtlingsheim Müncheberg allen Kindern das bunte Teddy-Buch geschenkt. Der Teddy steht wohl in jedem Land und in jedem Kulturkreis für Kinderglück und Gemütlichkeit




