Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Cannabis-Legalisierung: So klappt's nicht, von Christine Schröpf
ID: 1260839
ein Sonderweg bei der Cannabis-Legalisierung ist unwahrscheinlich.
Die CSU-Mehrheit im Landtag wird das nach Kräften zu verhindern
wissen - und auch über die Hintertür des Volksbegehrens ist es wohl
nicht möglich. Zum einen ist höchst fraglich, ob gegen das
Betäubungsmittelgesetz, das klar in die Zuständigkeit des Bundes
fällt, ein bayerisches Volksbegehren zulässig ist. Doch selbst falls
doch: Die Initiatoren müssten in der nächsten Runde rund 950 000
Stimmen holen, um einen Volksentscheid zu erwingen. Eine
Riesen-Hürde. Die Neuregelung des Cannabis-Konsums zählt wirklich
nicht zu den drängendsten Problemen der Bayern. Wer eine
Legalisierung wünscht, muss einen anderen Hebel betätigen und den Weg
über die Bundespolitik wählen. Wünschenswert wäre eine
Entkriminalisierung tatsächlich. Nicht weil Cannabis harmlos ist,
sondern weil mündige Bürger selbst entscheiden müssen, ob und wie sie
ihre Sinne vernebeln. Strafen helfen nichts. Bessere Wahl ist eine
gute Aufklärung, gerade für experimentierfreudige Jugendliche.
Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.09.2015 - 20:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1260839
Anzahl Zeichen: 1357
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Regensburg
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 248 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Cannabis-Legalisierung: So klappt's nicht, von Christine Schröpf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mittelbayerische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zukunft geMAInsam gestalten, so hatten die DGB-Gewerkschaften den gestrigen Tag der Arbeit, nun ja nicht besonders originell, überschrieben. Das fade Motto täuscht freilich nicht darüber hinweg, dass die Gewerkschaften hierzulande vor riesigen Herausforderungen stehen. Nach zweieinhalb Jahren C
Als Ministerin untragbar Anne Spiegel hat mit ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe an der Ahr ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Notfalls muss der Kanzler sie rauswerfen. Von Reinhard Zweigler ...
Was waren die Beileidsbekundungen der heutigen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen eigentlich wert, die den Hochwasseropfern an der Ahr Betroffenheit bekundete? Ihr sei das Herz schwer und die Trauer lasse sie nicht los, sagte sie zu Beginn der Katastrophe. Doch kurz darauf packt
Die Impfpflicht macht Sinn / Gerade weil viele in der gefährdeten Generation Ü60 noch keine Impfung haben, könnte gesetzlicher Druck Unentschlossene zu dem Pieks bewegen. / Von Reinhard Zweigler ...
Es ist schon seltsam, wie schnell das Drama des Ukraine-Krieges das Aufregerthema der vergangenen zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt hat. Corona - war da noch was? Gefühlt ist die Pandemie doch schon vorbei, trotz hoher Infektionszahlen. Die in vielen Bundesländern vollzogenen Lockerungen,
Weitere Mitteilungen von Mittelbayerische Zeitung
Rheinische Post: Kommentar / Golfstaaten versagen = Von Matthias Beermann ...
Dass Saudi-Arabien wirklich 200 Moscheen für die nach Deutschland strömenden Flüchtlinge finanzieren will, ist nicht offiziell bestätigt. Zuzutrauen wäre es den Scheichs angesichts der zynischen Scheckheft-Politik, die sie im Umgang mit dem blutigen Konflikt vor ihrer Haustür pflegen. Es is
Rheinische Post: Kommentar / Wir brauchen Lehrer = Von Christian Schwerdtfeger ...
Es klingt grotesk, dass womöglich Tausende angehende Lehrer nicht zu Ende studieren können, nur weil die Studienordnung ausläuft. Dabei sollte das Land doch angesichts des Lehrermangels über jeden einzelnen jungen Menschen glücklich sein, der heutzutage noch dazu bereit ist, diesen Beruf zu
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Eon lagert Atomkraftwerke nicht aus Primat der Politik Sigrun Müller-Gerbes ...
Das wäre ja auch noch schöner: Eon strukturiert den Konzern neu und wird so im Handstreich die Verantwortung los für die Altlasten der Atomindustrie, einer Technik, an der der Konzern über viele Jahre Milliarden verdient hat? Der Plan von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, dieser empörende
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose Sozialer Zusammenhalt FLORIAN PFITZNER, DÜSSELDORF ...
In Berlin ist zur Sprache gekommen, was sich NRW bereits vor Jahren ins Aufgabenheft geschrieben hat: das Feld staatlich bezuschusster Beschäftigung auszuweiten. Im rot-grünen Koalitionsvertrag hatten sich beide Parteien 2012 in Düsseldorf auf ein "Konzept eines Sozialen Arbeitsmarktes&qu




