WAZ: Ein Desaster für die Demokratie
- Kommentar von Matthias Korfmann zur Wahl
ID: 1261488
Die Trennung der Kommunal- und Bürgermeister-Wahlen führt uns vor
Augen, wie gering das Interesse vieler Bürger an den Bürgermeistern
ist. In Essen ging nur jeder Dritte wählen. Ein Desaster für die
Demokratie.
Schlimm genug, dass die Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen in
Nordrhein-Westfalen auf 50 Prozent gesunken ist. Der gestrige
"Nachschlag" zur Wahl im Mai 2014 hat neue Negativrekorde
aufgestellt. Und so kommt es, dass vielerorts Bürgermeister und
Landräte ins Amt kommen, für die nur ein verschwindend kleiner Teil
der Wahlberechtigten gestimmt hat.
Diese Ergebnisse sind zwar legitim (es konnte ja jeder wählen).
Aber Rückhalt für einen Rathauschef sieht anders aus. Dass von
vornherein nur wenige Frauen für das Bürgermeisteramt kandidierten,
macht alles noch schlimmer. Diese Position darf sich nicht zur
"Männersache" entwickeln.
Der Wahlsonntag ist vorbei, ein weiterer, ein "Stichwahl-Tag",
folgt in zwei Wochen. Das Problem, dass sich Menschen immer weniger
für Wahlen interessieren, beschäftigt uns aber über den Tag hinaus.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.09.2015 - 18:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1261488
Anzahl Zeichen: 1431
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 250 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Ein Desaster für die Demokratie
- Kommentar von Matthias Korfmann zur Wahl"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Kölnische Rundschau: Kölnische Rundschau zu Grenzkontrollen ...
Hoffentlich wird das kein Tag für die Geschichtsbücher: Dieser Sonntag, an dem Deutschland Grenzkontrollen an der Grenze zu Österreich einführte. Eine Maßnahme zwar, die im Schengen-Vertrag für Ausnahmesituationen zugelassen ist. Aber anders als bei Fußball-WM oder G7-Gipfel ist das Ende
Mitteldeutsche Zeitung: MZ zur Datensicherheit ...
Es hat sich herumgesprochen, dass Daten als Rohstoff für die Wirtschaft immer wichtiger werden. Aber hierzulande herrscht noch immer das Paradigma des möglichst sparsamen Umgangs mit digitalen Informationen. Das ist ein Erbe der 70er Jahre. Inzwischen leben wir in einer anderen Welt. Für so mÃ
Mitteldeutsche Zeitung: MZ zur Ukraine ...
Erstmals seit Beginn des unerklärten Krieges im Donbass hält eine vereinbarte Waffenruhe. Seit zwei Wochen wird in der Ostukraine nicht mehr offen gekämpft. Richtig ist aber auch: Eine wirklich entscheidende Wegmarke bilden erst die geplanten Wahlen in den abtrünnigen Regionen Donezk und Luha
Mitteldeutsche Zeitung: MZ zur Flüchtlingspolitik ...
Nur kurz währte das deutsche Septembermärchen. Die Gegner der Merkelschen Flüchtlingspolitik, in Deutschland und Europa, werden sich nun bestätigt fühlen. Sie werden triumphieren und der Kanzlerin nachweisen, dass ihre Politik nicht bis zum Ende durchdacht war. Und das stimmt ja auch, die ö




