neues deutschland: Berliner Schlossbauherr Rettig: Kein zweiter BER und keine Kolonialschau

neues deutschland: Berliner Schlossbauherr Rettig: Kein zweiter BER und keine Kolonialschau

ID: 1261967
(ots) - Manfred Rettig, Vorsitzender der Stiftung Berliner
Schloss - Humboldt-Forum ist überzeugt, dass auf dem Berliner
Schlossplatz keine neue Peinlichkeit wie mit dem Bau des Flughafens
BER droht. In einem Interview mit der in Berlin erscheinenden
Tageszeitung "neues deutschland" (Dienstagausgabe) versichert Rettig,
die einkalkulierten Kosten von 590 Millionen Euro, einschließlich die
Option weiterer Spenden, würden nicht überschritten. "Das Schloss
entsteht nicht nur auf Kosten des einfachen Steuerzahlers." Ein
generöser Spender habe beispielsweise allein für das Eckrondell am
Schlossplatz 2,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, freut sich
der Architekt aus Münster, der in den 1990er Jahren für den
technischen Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin
verantwortlich war. Rettig äußert sich im "nd"-Interview des Weiteren
zu dem vor zehn Jahren abgerissenen Palast der Republik. Er habe sich
seinerzeit einen Kompromiss gewünscht, der Teile des Palastes in die
Schlossarchitektur integriert. Das Problem sei aber der gefährliche
Spritzasbest gewesen: "Es war also keine 'böswillige' politische
Entscheidung, sondern eine Entscheidung der Politik aufgrund
bautechnischer Tatsachen", rechtfertigt Rettig den Abriss des 1976
von SED-Chef Erich Honecker eröffneten Baus. Auch die Kritik von
gesellschaftlichen Gruppen an den im Humboldt-Forum geplanten
ethnologischen Ausstellungen als Verherrlichung deutscher
Kolonialgeschichte weist der Stiftungsvorsitzende von sich: "Wir
haben in Berlin eine über 500.000 Exponate umfassende ethnologische
Sammlung. Das Humboldt-Forum bietet die wunderbare Chance, diese der
Öffentlichkeit zu präsentieren." Und: "Die koloniale Vergangenheit
Deutschlands wird natürlich auch thematisiert."



Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  FREIE WÄHLER zur Flüchtlingskrise: Land und Bund müssen jetzt endlich handeln - Aiwanger fordert UNO-Schutzzone in Syrien phoenix Runde: Flüchtlingskrise - Wie schaffen wir das? - Dienstag, 15. September 2015, 22.15 Uhr
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.09.2015 - 15:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1261967
Anzahl Zeichen: 2061

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 204 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Berliner Schlossbauherr Rettig: Kein zweiter BER und keine Kolonialschau"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

neues deutschland (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

"neues deutschland" heißt jetzt "nd.DerTag" ...
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"

Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver

"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is


Weitere Mitteilungen von neues deutschland


phoenix Runde: Flüchtlingskrise - Wie schaffen wir das? - Dienstag, 15. September 2015, 22.15 Uhr ...
Grenzkontrollen in Deutschland, Schengen auf der Kippe, ein Riss durch Europa - Die Flüchtlingskrise stellt alle auf die Probe. Streit auf europäischer Ebene um den Quoten-Vorschlag von Kommissionspräsident Juncker. In Deutschland versuchen Politik, Gesellschaft, Länder und Kommunen Herr der

FREIE WÄHLER zur Flüchtlingskrise: Land und Bund müssen jetzt endlich handeln - Aiwanger fordert UNO-Schutzzone in Syrien ...
Am vergangenen Wochenende sind allein in München rund 20.000 neue Flüchtlinge angekommen, jetzt hat Deutschland vorübergehend wieder Grenzkontrollen eingeführt. Für Hubert Aiwanger, Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, ist dies ein Zeichen dafür, dass die bisherige Flüchtlingsp

Die Präsidenten der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft zur gemeinsamen Verantwortung angesichts der hohen Flüchtlingszahlen ...
Berlin, 14. September 2015. BDA-Präsident Ingo Kramer, BDI-Präsident Ulrich Grillo, DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer und ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer erklären: Immer mehr Menschen beantragen in den letzten Tagen und Wochen in Deutschland Asyl. Hundertausende Menschen, denen wir

Rheinische Post: Beamtenbund befürchtet Kollaps der öffentlichen Verwaltung wegen Flüchtlingen ...
Angesichts der anhaltenden Flüchtlingsdynamik befürchtet der Deutsche Beamtenbund einen Zusammenbruch in Teilen der öffentlichen Verwaltung. "In manchen Kommunen, wo die Behörden unmittelbar den Zustrom bewältigen müssen, steht das System vor dem Kollaps", sagte Beamtenbund-Chef K


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z