Özdemir: "Zukunft in Syrien nur ohne Assad"
ID: 1268346
Cem Özdemir, hofft nach dem Gespräch von US-Präsident Barack Obama
und Russlands Staatschef Putin auf eine einvernehmliche Lösung für
Syrien.
Eine gemeinsame UN-Resolution sei wünschenswert, allerdings gebe
es da noch "die Klippe Assad", sagte Özdemir am Dienstagmorgen im
rbb-Inforadio.
Grundsätzlich sei die Tatsache, dass Syrien wieder auf der
politischen Agenda der Weltöffentlichkeit stehe, "erst mal eine gute
Nachricht. Aber der Blick auf Syrien der beiden (Putin und Obama)
unterscheidet sich doch stark voneinander", so Özdemir. Der
Grünen-Chef forderte die USA und Russland auf, ihre Verbündeten im
Nahen Osten zu einer Waffenruhe in Syrien zu bewegen. Mit
Luftangriffen allein lasse sich die IS-Terrormiliz nicht besiegen.
"Luftschläge werden nur dazu beitragen, dass wir in Syrien eine
Art Dreißigjährigen Krieg bekommen, bis die Leute an Erschöpfung
zusammenbrechen und dann irgendwann mal aufhören. Die Lösung kann nur
sein: Alle Konfliktparteien müssen an einen Tisch, ohne ISIS. Assads
Baath-Partei muss wohl an einer Übergangsregierung beteiligt werden.
Aber Assad selbst darf dieser Regierung auf Dauer nicht angehören, er
gehört eigentlich nach Den Haag als Kriegsverbrecher. Wenn`s dem Ende
des Sterbens dient, kann er meinetwegen auch unter freiem Geleit
seinen Lebensabend in Moskau verbringen. Aber klar muss sein: Die
meisten Flüchtlinge, die zu uns kommen, fliehen nicht primär vor
ISIS, sondern vor Assad und seinen Fassbomben."
Pressekontakt:
Rundfunk Berlin- Brandenburg
inforadio
Chef / Chefin vom Dienst
Tel.: 030 - 97993 - 37400
Mail: info@inforadio.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.09.2015 - 08:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1268346
Anzahl Zeichen: 1900
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 368 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Özdemir: "Zukunft in Syrien nur ohne Assad""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat Arbeitgeber erneut ermahnt, Mitarbeitern - wenn technisch möglich - die Arbeit im Homeoffice zu erlauben. Im ARD-Mittagsmagazin betonte er, das gelte sowohl für die Privatwirtschaft als auch den öffentlichen Dienst. Da gebe es "einige, die haben
Brandenburg will Clearingstelle zu Corona-Schutzimpfungen ...
In Brandenburg sollen zukünftig jüngere, pflegebedürftige Menschen früher gegen COVID-19 geimpft werden können als bisher geplant. Wie der rbb aus dem Gesundheitsministerium erfuhr, hat Ministerin Ursula Nonnemacher (B'90/Grüne) entschieden, eine Clearingstelle einzurichten, die in Absti
Karl Lauterbach (SPD) ruft Spahn zurÜberarbeitung der Impfverordnung auf ...
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ruft Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dazu auf, die aktuell geltende Impfverordnung zu überarbeiten. Die aktuelle Priorisierung von Impfanwärtern vernachlässige pflegebedürftige Hochrisikogruppen, sagte Lauterbach im ARD-Mittagsmagazin: "Dam
Weitere Mitteilungen von Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
Stv. Unions-Fraktionschef Hans-Peter Friedrich zur Flüchtlingsdiskussion: "Wir müssen das Stoppsignal aufstellen" ...
Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Hans-Peter Friedrich, hat erneut deutlich gemacht, dass Deutschland bei einem weiteren Zustrom von Asylsuchenden überfordert wäre. "Wir müssen das Stoppsignal aufstellen. Wenn jedes Jahr nochmal und nochmal und nochmal eine Mi
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Wolfgang Ziegler zu Katalonien ...
Katalonien hat gewählt - und das Ergebnis ist eindeutig zweideutig. Zum einen hat die wirtschaftsstarke Region um Barcelona im Nordosten der iberischen Halbinsel deutlich gemacht, dass sie die Nase voll hat vom spanischen Zentralismus. Zum anderen errangen die katalanischen Separatisten zwar ei
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel von Christian Kucznierz zum Syrien-Krieg ...
In den Krisen der Welt gibt es den Ruf nach Russland. Stimmen, die fordern, dass das Riesenreich mit an Verhandlungstischen sitzt. Oder Stimmen, die sagen, dass Russland der eigentliche Verbündete der Europäer ist. In der Ukraine-Krise war der Vorwurf, "der Westen" - gemeint waren die
Westfalenpost: Katalonien ...
Zerreißproben in Europa. Erst Schottland, bald vielleicht das Baskenland und Südtirol, derzeit Katalonien. In Barcelona haben die Separatisten eine Mehrheit errungen - und angekündigt, ihr Projekt "Unabhängigkeit von Spanien" voranzutreiben. Ein solcher Rückfall in Kleinstaaterei a




