Mitteldeutsche Zeitung: zu Nahost

Mitteldeutsche Zeitung: zu Nahost

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(ots) - Aufgrund der Geschichte von Deutschen und Juden,
sollten wir Israel keine Lehren erteilen. Ja, aber... Es muss doch
erlaubt sein anzumerken, dass ein Land, das bisher stets stärker war
als seine Feinde, in der Lage sein sollte, souveräner mit ihren
Provokationen umzugehen, als es die Regierung von Benjamin Netanjahu
tut. Ihr geht es nur darum, die ultrarechten Koalitionspartner bei
Laune zu halten. Zu Recht hat Avi Primor, Israels Ex-Botschafter in
Deutschland es als Akt der Verzweiflung gewertet, dass
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, die Vereinbarungen mit Israel
für nichtig erklärt hat. Durch den unablässigen Bau von Siedlungen
hat Netanjahu das in Praxis längst erledigt. Und nun? Gehen Gewalt
und Gegengewalt immer im Kreis. Der Rest der Welt hat Wichtigeres zu
tun. Es ist schwer, da nicht zum Zyniker zu werden.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200



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drucken  als PDF  Mitteldeutsche Zeitung: zu Klinikkompromiss Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel von Pascal Durain zu Flüchtlinge
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Datum: 05.10.2015 - 18:25 Uhr
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