Westfalenpost: Wider den Orbanismus / Kommentar von Knut Pries zum EU-Balkan-Gipfel

Westfalenpost: Wider den Orbanismus / Kommentar von Knut Pries zum EU-Balkan-Gipfel

ID: 1280585
(ots) - In der Europäischen Union rivalisieren zwei
unterschiedliche Ansätze zum Umgang mit der Flüchtlingskrise. Beide
trafen beim Balkan-Gipfel aufeinander.

Ungarns Premier Orban vertritt das Prinzip Abwehr. Danach erweist
sich die Tauglichkeit der EU in der Fähigkeit, Flüchtlinge zu stoppen
und zurückzuschicken. Weil die EU dabei versagt, hat Orban die Sache
selbst in die Hand genommen und Zäune an der Grenze gebaut.

Schwache EU, starker Nationalstaat - das ist das Modell, das Orban
verkörpert. Es ist ein Modell, das an Boden gewinnt und mancherorts
den Sprung von der Minderheits- zur Mehrheitsposition schon geschafft
hat, siehe den Ausgang der Wahlen in Polen. Dem gegenüber steht das
Traditionsverständnis vom Projekt Europa, vertreten von Juncker und
Merkel. Danach hat die EU aufgrund ihrer Ausrichtung auf westliche
Werte die Pflicht, die Opfer des Elends im Süden und Osten
aufzunehmen und zu integrieren.

Das Modell Orban, auch das war in Brüssel zu sehen, ist die
einfachere Methode, zumal angesichts der schieren Zahlen auch die
andere Seite ohne Bremse nicht auskommt. Die Halbherzigkeiten und
Heucheleien des Modells Juncker/Merkel lassen sich prima bekritteln.
Im Vergleich zum Orbanismus bleibt es die bei Weitem humanere, einzig
europäische Alternative.



Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Weser-Kurier:Über Niedersachsens Maßregelvollzug schreibt Peter Mlodoch: Thüringer Landesregierung soll für Altenpflegeausbildung kämpfen / bpa erhofft sich von der Thüringer Landesregierung Unterstützung beim Erhalt der eigenständigen Altenpflegeausbildung
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.10.2015 - 21:26 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1280585
Anzahl Zeichen: 1562

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 307 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Wider den Orbanismus / Kommentar von Knut Pries zum EU-Balkan-Gipfel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


Weser-Kurier:Über Niedersachsens Maßregelvollzug schreibt Peter Mlodoch: ...
Nach Fluchten aus Moringen im Juli, aus Brauel im August und aus Osnabrück im September sind jetzt gleich fünf Straftäter auf einmal und unter Anwendung von Gewalt wieder aus Brauel abgehauen. In Niedersachsens Maßregelvollzug scheint es drunter und drüber zu gehen - trotz der 2014 verschä

Weser-Kurier:Über den Wohnungsbau in Bremen schreibt Kathrin Aldenhoff: ...
Es wird nicht reichen. Die Förderprogramme für den Wohnungsbau, die geplanten Anreize für Investoren, günstige Wohnungen zu bauen, auch die Innenstadtverdichtung, die die Grünen wollen - das alles wird nicht ausreichen, um genügend günstige Wohnungen in Bremen zu schaffen. Die Stadt Bremen w

RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung zu CDU/Wahlprogramm ...
Die Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) kommentiert das Regierungsprogramm der Südwest-CDU: "Ein Erstarken der Rechtspopulisten dürfte zuallererst an den Umfragewerten auch der CDU zerren. Für Wolf und Strobl stellt sich dann die Frage: Bleibt man trotz aufkeimenden Basis-Unmuts standhaft -

WAZ: Es sind doch bloß Geräte! Kommentar von Jens Dirksen zum Handy-Stress ...
Smartphones sind erheblich kleiner als Atomkraftwerke, für die meisten von uns aber erheblich schwerer abzuschalten. Sie helfen uns, Zeit zu sparen - die wir dann meist am Smartphone verbringen. Zum Zeitvertreib. Vor allem aber haben diese Geräte - wie schon Telegrafen und Festnetz-Telefone vo


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z