WAZ: NRW-Verkehrsminister warnt Bund vor
Zwei-Klassen-Gesellschaft beim Bahn-Lärmschutz
ID: 1296165
hat in einem Brandbrief an alle Bundestagsabgeordneten aus
Nordrhein-Westfalen vor einer Benachteiligung der Rhein-Ruhr-Region
beim Lärmschutz entlang von Bahntrassen gewarnt. Ein "Lärmschutz
zweiter Klasse" stieße in der Öffentlichkeit sicher nicht nur auf
Befremden, heißt es in dem Schreiben, das der Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung (WAZ, Samstagausgabe) vorliegt.
Hintergrund sind Pläne der Großen Koalition, die Rekordsumme von
rund 1,5 Milliarden Euro Bundesmittel für einen nur sieben Kilometer
langen Tunnel auf der Güterbahnlinie im badischen Offenburg
freizugeben. Das aufwendige Großprojekt im Wahlkreis von
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) werde sich wie eine
gewaltige Investitionsbremse im Rest des Landes auswirken, erklärte
Groschek gegenüber der WAZ. Betroffene Anwohner in anderen Regionen
würden künftig Schienenprojekte so lange blockieren, bis sie
ebenfalls einen solchen "Lärmschutz de Luxe" bekommen, so der
NRW-Verkehrsminister weiter.
Laut Groschek gehe der Offenburger Tunnel weit über das
gesetzliche Regelwerk für den Lärmschutz hinaus. In NRW seien als
Personen- und Güter-Expresstrecken von europäischer Bedeutung die
Mittelrheinstrecken, der Eiserne Rhein und die Routen
Emmerich-Oberhausen, Duisburg-Düsseldorf und Düsseldorf-Köln
mindestens vergleichbar belastet.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.12.2015 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1296165
Anzahl Zeichen: 1714
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 400 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: NRW-Verkehrsminister warnt Bund vor
Zwei-Klassen-Gesellschaft beim Bahn-Lärmschutz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Rheinische Post: SPD-Fraktionsvize Schneider hält Länder-Einigung zu Finanzreform für "nicht akzeptabel" ...
Trotz des mehrheitlich von SPD-regierten Ländern getragenen Vorschlags zur Neuordnung des Bund-Länder-Finanzausgleichs kommt Kritik aus der SPD im Bundestag. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Carsten Schneider, hält das vorgelegte Modell für inakzeptabel. "Erneut war ein
Rheinische Post: Wehrbeauftragter für flexiblen Umfang der Bundeswehr ...
In der Debatte um eine mögliche Vergrößerung der Bundeswehr hat sich der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels, für einen flexiblen Umfang ausgesprochen. "Wir müssen weg vom Obergrenzen-Dogmatismus", sagte Bartels der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Po
Mitteldeutsche Zeitung: Bundestagsabstimmung zu Syrien-Mission Bundestagspräsident Lammert verteidigt das Tempo der Regierung ...
Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat das Tempo gerechtfertigt, mit dem das Syrien-Mandat im Bundestag beraten und verabschiedet worden ist. "Ich halte das Verfahren für vertretbar, aber nicht für optimal", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung&qu
Mitteldeutsche Zeitung: Innere Sicherheit Minister will Polizei bei Bagatellschäden entlasten ...
Der dramatische Personalmangel bei der Polizei in Sachsen-Anhalt führt zu ersten Konsequenzen: Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) kündigte an, dass die Polizei bei Unfällen mit Blechschäden oder Wildunfällen künftig nur noch die Personalien der Beteiligten registrieren soll. Das berich




