Frankfurter Rundschau: Am Anfang war das Wort
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aus Afghanistan. Präsident Aschraf Ghani und sein pakistanischer
Amtskollege Nawaz Sharif wollen gemeinsam gegen Extremismus kämpfen.
Das haben sie während einer Konferenz erklärt, an der auch die
indische Außenministerin Sushma Swaraj teilnahm. Sicher, die
Vertreter der bisher eher verfeindeten Staaten haben sich erst auf
Druck aus China und westlichen Ländern getroffen. Und bis auf ein
paar nette Absichtserklärungen ist noch wenig Belastbares dabei
herausgekommen. Aber bisher sprachen vor allem Ghani und Nawaz
schlecht übereinander als miteinander. So unterstellt Kabul dem
Nachbarn, er habe die radikalislamischen Taliban seit Jahren
unterstützt, um Afghanistan zu schwächen. Und vor einigen Monaten
soll Islamabad die Aufständischen dabei unterstützt haben, Kundus zu
überfallen und zeitweise zu besetzen. Der begonnene Gesprächsprozess
könnte zu Sicherheitsstrukturen führen, von denen die Region
profitiert.
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Datum: 09.12.2015 - 17:41 Uhr
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