Merkels 'Mut' ist wohl doch eher das Gegenteil
ID: 130659
Merkels "Mut" ist wohl doch eher das Gegenteil
Der gestern Abend unterzeichnete Koalitionsvertrag der neuen Regierung findet ausserhalb der beteiligten Koalitionspartner wenig Zustimmung. Die Kritik durchzieht die ganze Republik. Das, was jetzt herausgekommen ist, ist so am 27. September nicht gewaehlt und erwartet worden.
Um den umfassenden Fehlstart der neuen Koalition zu bemaenteln, beginnt jetzt die semantische Umdeutung der Realitaet: Dass die neue Koalition in einem unglaublichen und jede Grenze sprengenden Masse in den naechsten Jahren in die oeffentliche Verschuldung gehen will, wird jetzt von Frau Merkel und anderen Koalitionaeren als "Mut" bezeichnet. Es sei "Mut, trotz Schulden die Steuern zu senken".
Ist das Mut, wenn man wider eigenes besseres Wissen vor CSU und FDP einknickt und massive Steuerreformen und Steuerentlastungen bis 2013 zugesteht? Ist das Mut, wenn man sich nicht traut, offen zu legen, auf welche Weise und an welchen Stellen die neue Koalition ab 2011 die neue Schuldenregel des Grundgesetzes und den Europaeischen Stabilitaets- und Wachstumspakt einhalten will?
Was Frau Merkel als "Mut" bezeichnet, ist wohl doch eher das Gegenteil:
eine gewisse Feigheit vor den Koalitionspartnern und Feigheit vor dem Waehler, insbesondere vor dem Waehler bei der ganz wichtigen NRW-Landtagswahl.
2009 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 27.10.2009 - 15:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 130659
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 386 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Merkels 'Mut' ist wohl doch eher das Gegenteil"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss wird eine umfassende Modernisierung des Verwaltungsprozessrechts auf den Weg gebracht. Die letzten großen Reformen der Verwaltungsgerichtsordnung liegen mehr als zwanzig Jahre zurück. Seitdem haben sich Arbeitsweise, Digitalisierung und Belastung der Verwaltungs
Baugesetzbuch-Upgrade: Schneller bauen, günstiger wohnen, Schrottimmobilien bekämpfen ...
Deutschland braucht mehr bezahlbaren Wohnraum - und dafür ein Planungs- und Baurecht, das schneller, digitaler und einfacher funktioniert. Mit dem Baugesetzbuch-Upgrade räumt die Bundesregierung jetzt auf mit einem Gestrüpp aus Bürokratie, Papierverfahren und unnötigen Hürden. Das sorgt dafür
Mehr Investitionen in den Medienstandort Deutschland ...
Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt, dass die Bundesregierung am heutigen Mittwoch den Entwurf für ein Medieninvestitionsverpflichtungsgesetz auf den Weg gebracht hat. Der Entwurf setzt endlich dort an, wo sich der Markt in den letzten Jahren hinbewegt hat: Bei Streamingdiensten, die in Deutschlan
Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion
KOCH-MEHRIN-Interview für das 'Hamburger Abendblatt' ...
> Brüssel/Berlin. Die Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament und Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments, DR. SILVANA KOCH-MEHRIN, gab dem "Hamburger Abendblatt" (heutige Ausgabe) das folgende Interview. Die Fragen stellte JOCHEN GAUGELE: Frage: Der baden-württember
Neuerscheinung - Statt religiöser Erziehung: Welterklärung ohne Gott ...
Jahrhundertelang wurde ein von Glauben, Religion und Kirche geprägtes Weltbild ohne jegliche gesunde Skepsis an jüngere Generationen weitergereicht. Dass diese Art der Weltanschauung unvereinbar ist mit modernen Erkenntnissen und vernunftbasiertem Denken, erläutert Autor Hans Göpfert in s
Betreuungsgeld: Fehlstart in der Familienpolitik ...
> Anlaesslich der Vereinbarung im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP zum Betreuungsgeld erklaert die familienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks: Mit der im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP beschlossenen Einfuehrung eines Betreuungsgeldes von monatlich 150 Eur
Koalitionsvertrag schafft eine Zukunftsperspektive für die Agrarbranche in Deutschland ...
> Nach der Unterzeichnung des zwischen CDU/CSU und FDP vereinbarten Koalitionsvertrages erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Bleser MdB: Der Koalitionsvertrag ist aus Sicht der Arbeitsgruppe Ernährun




